Lastkrafttheater in Gmünd: "Höllenangst" am Stadtplatz. Das Ensemble des Lastkrafttheaters gastierte am Freitag am Gmünder Stadtplatz und spielte die Nestroykomödie "Höllenangst". Viel Spannung, Spaß und Verwechslungen führten doch noch zu einem Happy End.

Von Karl Tröstl. Erstellt am 12. Juni 2021 (17:12)

Der Lkw wurde am Stadtplatz abgestellt, die Vorführung fand im Freien statt - Schönwetter ist also eine Grundvoraussetzung für das mobile Theaterkonzept. Die Unsicherheit über das Wetter blieb bis zum Vorstellungsbeginn, da es bis kurz davor noch regnete.

Bei der Vorstellung hielt das Wetter - bis auf einige wenige Tropfen, die mit Schirmen und Plastikumhängen abgehalten wurden. Trotzdem war die Begeisterung groß und spiegelte sich auch im Applaus wider. Bürgermeisterin Helga Rosenmayer begrüßte die Gäste und übergab der Landtagsabgeordneten Margit Göll das Wort. Die vereinbarte mit Max Mayerhofer für 2022 gleich den nächsten Besuch des Lastkrafttheaters in Gmünd.

Die sechs Schauspieler hatten 13 verschiedene Rollen zu besetzen, was eine besondere Herausforderung war. Besonders beeindruckt hat Eva-Christina Binder, die gleich vier Rollen souverän verkörperte. Auch Claudia Marold hatte vier Figuren dargestellt.

Bettina Soriat war in der Rolle des Oberrichters von Thurming in ihrem Element und spielte die männliche Rolle sehr überzeugend. David Czifer als Alkoholiker Pfrim und Max Mayerhofer als dessen Sohn Wendelin waren nicht nur als Schauspieler, sondern auch für die Inszenierung verantwortlich. Der Jungschauspieler Clemens Fröschl meisterte seine Auftritte als Diener bei Thurming und später auch als Gendarm ausgezeichnet. Regie führte Nicole Fendesack.

Das Theater wird in diesem Jahr über 20 Mal in den verschiedensten Orten zu sehen sein. Die Tour geht über eine Strecke von rund 6.000 Kilometern quer durch das Burgenland, Niederösterreich und Wien.