Erstellt am 05. November 2013, 11:13

Neue Ermittlungen im Mordfall Kammerer. Acht Jahre nachdem in Innsbruck die damals 19-jährige Studentin Daniela Kammerer aus Pürbach (Gemeinde Schrems) ermordet aufgefunden worden war, wird der Fall neu aufgerollt.

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Mordalarm im Innsbrucker Stadtteil Pradl am Donnerstag, dem 23. Juni 2005: Kurz nach 4 Uhr entdeckte ein 40-jähriger Pensionist in einer Telefonzelle die blutüberströmte Leiche der 19-jährigen Betriebswirtschaftsstudentin Daniela Kammerer. Ermittlungen der Kriminalisten ergaben, dass die gebürtige Pürbacherin (Bezirk Gmünd) erstochen worden war.

Die Hintergründe zum Mord an der 19-Jährigen, die in einem Innsbrucker Studentenheim wohnte, sind bis heute unklar. Auch die Tatwaffe - ein mittelgroßes Messer - konnte bislang noch nicht sichergestellt werden. Die Obduktion der Leiche hatte ergeben, dass die 19-Jährige durch zwei Stiche in den Oberkörper getötet worden war. Ein Stich hatte die Niederösterreicherin in den Brustbereich getroffen, der zweite in den Rücken.

Ermordet nach Besuch eines Studentenfestes

Die Studentin hatte in der Nacht zum Donnerstag das Fest einer Studentenverbindung im Innsbrucker Stadtteil Wilten besucht. Nach der Feier war sie noch bei Kollegen. Mit einem Herrenfahrrad war sie schließlich in die Nähe des Tatortes gefahren.

Nun rollt eine spezielle Cold-Case-Einheit des Bundeskriminalamts diesen Fall nochmals auf. Der Akt werde von Spezialisten noch einmal Punkt für Punkt durchgegangen, sagt Mario Hejl vom Bundeskriminalamt laut ORF Tirol. Man habe bereits 25 Vernehmungen durchgeführt, teilweise mit Menschen, die damals schon vernommen worden seien, aber auch mit Leuten, die noch nicht vernommen worden seien. „Es gibt Erkenntnisse, aber die kann ich aus verständlichen Gründen hier nicht bekanntgeben“, so Hejl.

Mehr zu den aktuellen Ermittlungen im Fall Kammerer finden Sie am 13. November in der regulären Print-Ausgabe der Gmünder NÖN.