Waldviertler (34) besaß Kinderpornos: 5 Monate bedingt. Kinderpornos am Handy: Waldviertler zu fünf Monaten bedingt und 4.800 Strafe verurteilt.

Von Jutta Hahslinger. Erstellt am 13. Januar 2020 (11:23)
Symbolbild

„Ist Ihnen klar, dass es sich bei den abgebildeten Darstellerinnen um echte Menschen handelt, darunter minderjährige Mädchen und sogar Kinder? Das sind nicht einfach nur Pixel, sondern reale Menschen“, spricht die Richterin den 34-jährigen Waldviertler aus dem Großraum Gmünd auf dessen gespeicherte Pornovideos und Nacktaufnahmen auf seinem Mobiltelefon an.

„Ja, das war mir schon klar“, stammelt der Waldviertler sichtlich beschämt und beteuert: „Es tut mir leid. Ich habe mir nicht viel dabei gedacht und einfach einige Bilder heruntergeladen.“

„Eines der Videos zeigt ein fünfjähriges Mädchen beim Geschlechtsverkehr und dabei wollen Sie sich auch nichts gedacht haben? Mit Ihrem Klick haben Sie auch dazu beigetragen, dass Kinder derartig Abscheuliches über sich ergehen lassen müssen“, bringt es die Richterin harsch auf den Punkt.

Sie verurteilt den bislang unbescholtenen Waldviertler wegen des Besitzes von Kinderpornos zu einer fünfmonatigen Bewährungsstrafe und einer unbedingten Geldstrafe von 4.800 Euro. Das Urteil ist rechtskräftig.