Rudolf Macho: Abschied nach 36 Jahren als Nahversorger. Mit der Schließung des Geschäftslokals am 3. April geht eine Ära zu Ende: Rudolf Macho und seine Gattin Eva haben das Nahversorger-Geschäft am Hoheneicher Marktplatz über 36 Jahre lang betrieben. Die bevorstehende Pensionierung von Rudolf Macho war wie berichtet der Anlass zur Schließung.

Von Red. Gmünd. Erstellt am 09. April 2021 (11:03)
Verabschiedung beim bisherigen Hoheneicher Nahversorger der Familie Macho: Vizebürgermeister Manfred Zeilinger, Rudi und Eva Macho und Bürgermeister Christian Grümeyer.
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Mit der Spezialisierung auf Wein und Käse war die Familie Macho nicht nur in der Gemeinde, sondern auch darüber hinaus sehr bekannt und beliebt. Zusätzlich wurde vor einigen Jahren - nach der Schließung der örtlichen Postfiliale - die Postpartnerschaft erfolgreich übernommen und bis zum Ende angeboten. Neben der Lotto-Toto-Stelle und der Trafik wurden Lebensmittel für den täglichen Bedarf verkauft.

Bürgermeister Christian Grümeyer und Vizebürgermeister Manfred Zeilinger besuchten am letzten Öffnungstag das Geschäft. Die Gemeindeführung bedankte sich mit einer Dank- und Anerkennungsurkunde und einem kleinen Geschenk für die tolle Arbeit im Sinne der Marktgemeinde Hoheneich und deren Bevölkerung.

„Rudi Macho und seine Gattin Eva haben Jahrzehnte unbeschreibliche, ausgezeichnete Arbeit geleistet und waren bis zuletzt nicht wegzudenken. Wir sind unglaublich froh, dass die vergangenen Generationen in Hoheneich und Nondorf von dem Geschäft profitieren konnten. Ein riesengroßes Danke für das unglaubliche Engagement und die Tätigkeit, die in den letzten Jahrzehnten durch die gesellschaftlichen Veränderungen wesentlich beeinflusst und schwieriger wurde", sagt Bürgermeister Christian Grümeyer.

Die Familie Macho habe sich ständig den Begebenheiten angepasst, sei trotz aller Umstände immer für alle da gewesen, betont er. Wie berichtet, gibt es mit Bernd Mayer und Sabrina Fischer bereits Nachfolger. "Es freut mich besonders, dass wir fast übergangslos, vermutlich Ende April bzw. Anfang Mai, einen neuen Nahversorger anbieten können. Wir freuen uns auf Familie Mayer und die 'Krämerei', die für die zukünftige Versorgung unserer Bevölkerung zur Verfügung stehen wird", blickt Grümeyer nach vorne.