Positive Festival-Bilanz. 7.100 Zuschauer sahen musikalische Komödie „Die Fledermaus“, Kritiken waren durchwegs positiv. Ohne Förderungen würde es dennoch nicht gehen.

Von Michael Schwab. Erstellt am 24. August 2018 (04:50)
Gute Stimmen und hervorragende schauspielerische Leistungen: die musikalische Komödie „Die Fledermaus“ konnte überzeugen.
Schwab

Über ein durchaus zufriedenstellendes Ergebnis freut sich der Geschäftsführer des vergangenen Schloss-Weitra-Festivals, Helmut Rohrweck.

„Wir zählten heuer 7.100 Zuschauer, das sind knapp 80 Prozent der maximal möglichen Auslastung. Klar, es gibt immer Luft nach oben, aber diese Zahlen haben wir in letzter Zeit nur einmal übertroffen“, fasst Rohrweck im Gespräch mit der NÖN zusammen. 17 Mal wurde die musikalische Komödie „Die Fledermaus“, eine Neufassung des Stoffes der Operette von Johann Strauß von Intendant Peter Hofbauer und seiner Tochter Florentina, auf Schloss Weitra gezeigt. Man hatte, so Rohrweck, den Geschmack des Publikums gut getroffen.

„Durch die hervorragenden Leistungen der Schauspieler, die guten Stimmen und die Leichtigkeit des Stücks erhielten wir zahlreiche positive Kritiken in Medien und auch Mails von Besuchern“, freut sich der Geschäftsführer. Die Tochter des Intendanten habe zusätzlich einen Funken jugendlicher Leichtigkeit in die modernisierte Fassung gebracht.

2019 soll die „Lustige Witwe“ gezeigt werden

Wichtig seien die über 70 Freiwilligen, die an der Kasse oder als Platzanweiser ihren Dienst tun, und auch ihr Interesse am Festival in ihren Bekanntenkreis hinaustragen. „Das Wesentliche ist, dass wir als Team auftreten und ein gutes Klima untereinander haben“, betont Rohrweck.

Finanziell ist das Schloss-Festival laut Rohrweck ein „Nullsummenspiel“, ohne Förderung durch das Land NÖ und Unterstützung durch Gemeinde und Sponsoren, darunter viele Weitraer Gewerbebetriebe, würde es nicht gehen. Rohrweck ist aber zuversichtlich, für das kommenden Jahr wieder die Finanzierung und damit eine weitere Auflage des Festivals aufstellen zu können.

Gezeigt werden soll die „Lustige Witwe“, konkrete Gespräche zwischen Intendant Peter Hofbauer und Rohrweck werden noch im August starten, da für das Engagement der Schauspieler gewisse Vorlaufzeiten nötig sind, und damit auch rechtzeitig mit der Produktion des Folders und der Karten begonnen werden kann. Der Vorverkauf soll rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft starten.