"Alter Bipa" am Hauptplatz: Von der Sanierung ungeplant zum Abriss

Aus geplanter Sanierung der ehemaligen Filiale am Schremser Hauptplatz wurde nichts, die Gebäudesubstanz war zu schlecht. Neubau soll im Sommer stehen.

Erstellt am 20. Oktober 2021 | 04:00
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Kurzfristig umentschieden: Ob der schlechten Bausubstanz hat man sich bei Gea zum Abriss des alten Bipa entschlossen.
Foto: Karl Tröstl

Geplant wäre es anders gewesen. „Aber wie es mit Baustellen eben ist, gibt es fast täglich neue Herausforderungen“, sagt Paul Tritscher, neben Heini Staudinger Geschäftsführer bei Gea/Waldviertler Werkstätten. „Seine“ Baustelle ist aktuell wie berichtet die ehemalige Konsum- bzw. Bipa-Filiale am Schremser Hauptplatz. Nur: Vom alten Gebäude ist inzwischen nicht mehr viel übrig.

Kurz vor dem Start der Arbeiten im September hatte Tritscher noch in der NÖN von den Sanierungsplänen erzählt. Im Zuge der Arbeiten habe man dann aber festgestellt, wie schlecht es um die Gebäudesubstanz tatsächlich steht. „Die Außenwände waren ziemlich rissig, auch mit dem Fußbodenniveau wären wir deutlich über das des Hauptplatzes gekommen“, erklärt er: „Wäre es irgendwie möglich gewesen, hätten wir an der Sanierung des Gebäudes festgehalten.“ Auch aus finanzieller Sicht komme der Neubau nun günstiger, als es die Renovierung gewesen wäre.

Mit Verzögerungen im ursprünglichen Zeitplan rechnet Tritscher durch den Neubau nicht, angestrebt ist weiterhin eine Fertigstellung innerhalb von neun Monaten. Gelingt das, könnten die Räumlichkeiten kommenden Juni oder Juli mit Leben gefüllt werden.

Auch an den Plänen zur Aufteilung wird festgehalten: Im Erdgeschoß ist ein Verkaufsraum vorgesehen, darüber fünf Wohnungen, die sich über die gesamte Grundfläche erstrecken und im zweiten Stock ein laut Tritscher fix vergebenes Büro.