Aus Spar könnte Eurospar werden. Handelskette will im City Center ausbauen. Eröffnung im Herbst 2022?

Von Anna Hohenbichler. Erstellt am 08. September 2021 (04:34)
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Gute Nachrichten fürs Schremser City Center: Der Spar darf bleiben, es ist sogar ein Update im Gespräch.
Karl Tröstl

Zwei Wochen dazwischen und eine ähnliche Ausgangssituation: Wie in Gmünd wird auch in Schrems die Schließung eines Spar-Marktes befürchtet. Und wie in Gmünd kommt auch in Schrems die gute Nachricht aus der Zentrale in St. Pölten: Spar wird den Markt im City Center nicht schließen, sondern prüft gegenwärtig sogar die Erweiterung zu einem Eurospar-Markt.

Mehr Auswahl, mehr Platz, mehr Arbeitsplätze

 Spar-Sprecher Hannes Glavanovits bestätigt auf NÖN-Nachfrage wohl zur Freude vieler Schremser, dass Spar auch in Zukunft auf Schrems als Standort setzt: „Spar bleibt auf jeden Fall im Center. Aktuell wird die Erweiterung auf den nächstgrößeren Vertriebstyp Eurospar geprüft. Für Schrems würde das eine zeitgemäße Nahversorgung, noch mehr Auswahl und zusätzliche Arbeitsplätze bedeuten.“ Die Entscheidung soll in den nächsten Wochen fallen. Kommt eine Erweiterung, ist sie für die zweite Jahreshälfte 2022 geplant. Für das zuletzt etwas gebeutelte City Center, das insgesamt wie berichtet in die „Aufhübschung“ investieren will, wäre das eine gute Nachricht. Erst 2007 – also in der zweiten Ausbaustufe – siedelte sich der Marktführer hier mit einem eigenen Markt an.

Größerer Flächenbedarf für den Eurospar

Doch was würde das Upgrade auf einen Eurospar-Markt – es wäre neben Gmünd der zweite im Bezirk – bedeuten? Eurospar-Märkte haben eine deutlich größere Auswahl im Non-Food-Bereich sowie an der Frische-Theke, die Verkaufsfläche liegt bei 1.100 bis 2.000 Quadratmetern. Diese Erweiterungsmöglichkeit sei Voraussetzung, um in Schrems aus dem Spar-Markt einen Eurospar zu errichten, betont Glavanovits.

Während das Schremser Projekt also noch ein paar Fragezeichen hat, sind die Entscheidungen für Gmünd gefallen (die NÖN berichtete). In Gmünd-Neustadt wird der bestehende Spar-Markt abgerissen und ein neuer mit etwas mehr Verkaufsfläche errichtet.