Elk erhält Covid-Teststraße: Ab März für Öffentlichkeit. Fertighaus-Marktführer ergänzt Schremser Test-Angebot. Auch Impfung ist Idee.

Von Markus Lohninger. Erstellt am 19. Februar 2021 (05:08)
Bereits diese Woche werden eigene Mitarbeiter und Beschäftigte umliegender Betriebe getestet, ab 1. März öffnet Elk die Tore am Firmensitz in Schrems für die gesamte Bevölkerung.
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Zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt der Fertighaus-Marktführer Elk in Sachen Covid-Prävention: Er wird am Firmensitz in Schrems zum offiziellen Antigen-Teststandort – vereinfacht somit die regelmäßigen Testungen der eigenen Mannschaft und bietet zugleich ab 1. März der gesamten Bevölkerung zusätzliche Optionen.

Bisher Tests auf eigene Kosten

Bereits bisher seien der Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus innerhalb der mehr als 800-köpfigen Belegschaft in Schrems sehr ernst genommen und eine Reihe an Maßnahmen ergriffen worden, sagt dazu Geschäftsführer Thomas Scheriau. Auf Firmenkosten seien die Mitarbeiter einmal die Woche – auf freiwilliger Basis – zum Test gebeten worden. Das wird nun ausgeweitet, die Elk-Zentrale wird in das reguläre Programm von Testung.at implementiert.

Montage und Freitage werden Testtage

In einer ersten Anlaufphase können bereits ab 17. Februar Elk-Mitarbeiter und Beschäftigte aus einigen umliegenden Betrieben mitmachen, ab 1. März steht das Service laut Geschäftsführer Scheriau montags (11-15.30 Uhr) und freitags (9-14 Uhr) als offizielles Angebot parallel zu den Teststraßen der Gemeinden der gesamten Öffentlichkeit zur Verfügung. Er betont, dass freilich alle Vorgaben hinsichtlich Datenschutz eingehalten werden.

Der Antigentest wird im Bereich des großen Besprechungsraumes im Elk-Service-Center in der Industriestraße 1 vorgenommen, das Sanitätspersonal durch die Betriebsärztin und ausgebildete Tester gestellt. Wer bereits auf Testung.at registriert ist, kann ab 1. März innerhalb der festgelegten Zeiten auch ohne Voranmeldung – aber mit E-Card – vorbeischauen. Das Ergebnis wird elektronisch übermittelt.

Künftig auch Impfstraße bei Elk?

Warum sich Elk so aktiv in die Aktion einbindet? Das berge einfach Verbesserungen für alle, sagt Geschäftsführer Scheriau zur NÖN: „Bei einer Testung im Haus sind die Mitarbeiter nicht mehr auf Termine mit langen Schlangen im Freien angewiesen, können diese nun auch viel besser und flexibler mit ihrem Job und zum Beispiel dem privaten Friseurbesuch abstimmen. Wir haben zugleich die Gewissheit, dass sie sicher sind.“

Für die Zukunft schwebt ihm in enger Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Schrems auch vor, bei Elk eine Covid-Impfstraße einzurichten.