„Fit mit Larbi“ bietet Entspannung für Körper und Geist. Schremser Fitnesstrainer Larbi Bouda hat Ausbildung zu Shiatsu-Praktiker absolviert – und ist froh darüber.

Von Anna Hohenbichler. Erstellt am 02. März 2021 (05:09)
Larbi Bouda hat nach drei Jahren Ausbildung sein Diplom zum Shiatsu-Praktiker abgeschlossen.
privat

Es ist nicht nur eine Ergänzung für das Angebot im Schremser Fitnessstudio „Fit mit Larbi“, sondern auch eine Ergänzung für den Trainer selbst: Larbi Bouda hat im November erfolgreich seine dreijährige Ausbildung zum Shiatsu-Praktiker in Linz abgeschlossen. Nach dem Lockdown konnte er sein Studio am 8. Februar wieder öffnen. Wie er zum Shiatsu kam und warum die Nachfrage danach wächst.

Tätigkeit nun noch abwechslungsreicher

Larbi Bouda ist seit Anfang 2019 im Fitness-Bereich selbständig. Im vergangenen Herbst ist er aus Platzgründen mit seinem Studio in die Budweiser Straße übersiedelt: „Ich wollte Personal Training und Shiatsu auch räumlich trennen. Die Klienten, die zum Shiatsu kommen, brauchen keine Hanteln, sondern eine entspannende Atmosphäre – und umgekehrt“, sagt er. Am Fitness-Angebot will er nichts ändern, Shiatsu sei vielmehr eine angenehme Abwechslung für den Trainer. Denn: Fitness-Trainings powern ihn aus, in Shiatsu-Stunden findet er Entspannung. Dass Shiatsu solche positiven Auswirkungen hat, habe auch er selbst zuerst als Kunde gemerkt.

Genauso wie das Shiatsu-Diplom, hat er auch seine Ausbildungen vor der Selbständigkeit neben dem Job bei Eaton absolviert: „Ich habe gemerkt, dass ich nicht mehr zufrieden bin und etwas anders machen muss. Ich habe mit 48 Jahren begonnen, wo man vielleicht schon an die Pension denkt. Aber ich bin jetzt sehr zufrieden mit meiner Berufung“, blickt er zurück.

Die Shiatsu-Behandlung beginnt beim Vorgespräch. Danach sei jede Behandlung individuell auf den Patienten abgestimmt: „Es wird nie gleich gearbeitet“, sagt Bouda. Shiatsu ist eine ganzheitliche Körperarbeit, bei der auf Meridiane und Energieflüsse eingegangen werde. Der Patient ist dabei allerdings passiv. „Es ist gar nicht so einfach, eine Stunde lang nichts zu tun. Während der Behandlung wird nichts gesprochen, Klient und Praktiker konzentrieren sich nur auf den Körper.“ Dass Shiatsu auch mentale Arbeit ist, merke er gerade jetzt in Zeiten der Pandemie: Die Nachfrage sei hoch, es gebe viele neue Klienten. Im besten Fall soll Shiatsu die Klienten aber ein Leben lang begleiten, sagt Bouda.