Im Eilzugstempo „Lücke sofort schließen“. Noch ehe die Bank-Austria-Filialen in Schrems und Heidenreichstein zusperren, öffnet die Waldviertler Sparkasse in beiden Städten neue Filialen.

Von Hannes Ramharter. Erstellt am 12. Juli 2017 (02:41)
Sparkasse
Die beiden Vorstandsdirektoren der Waldviertler Sparkasse, Franz Pruckner (links) und Michael Hag, haben rasch reagiert und eröffnen in Schrems und Heidenreichstein neue Geschäftsstellen.

Eine Bank geht – eine neue kommt. Das ist seit der Vorwoche fix. Bereits ab dieser Woche wird die Waldviertler Sparkasse sowohl in Schrems als auch in Heidenreichstein neue Zweigstellen eröffnen.

In Schrems wird die Sparkasse in einem derzeit leer stehenden Geschäft im City Center beginnen. Anschließend ist geplant, nach dem Zusperren einer Boutique ebenfalls im City Center eine dauerhafte Bleibe zu adaptieren. In Heidenreichstein wird die Sparkasse im Haus Stadtplatz 19 ebenfalls vorübergehend beginnen und nach dem Auszug der Bank Austria deren Banklokal auf dem Hauptplatz übernehmen.

„Besonders Schrems war bei uns schon öfter ein Thema, weil es im Herzen unseres Einzugsgebietes liegt und eine ideale Ergänzung darstellt, was natürlich auch bei Heidenreichstein der Fall ist“, meint dazu Vorstandsvorsitzender Franz Pruckner von der Waldviertler Sparkasse in einem Gespräch mit der NÖN. Bisher war allerdings für Pruckner der Markt in Schrems abgedeckt, nun entstehe aber eine Lücke, die er sofort abdecken will. „Wir zeigen sofort Präsenz, noch bevor die Bank Austria abzieht“, stellt er klar.

Die neue Zweigstelle in Schrems wird Alexander Kuchar aus Hoheneich leiten, der derzeit in der Zweigstelle Waidhofen beschäftigt ist. Heidenreichstein wird vorübergehend vom Litschauer Filialleiter Michael Stadler geführt, für die zukünftige Leitung wird ein Mitarbeiter aus der Region gesucht. Sowohl in Schrems als auch in Heidenreichstein wird die Sparkasse mit zwei Mitarbeitern beginnen.

„In beiden Orten sperrt eine ehemalige Sparkasse zu, daher kommt auch eine Sparkasse zurück“Pruckner.

Ab Mittwoch werden sämtliche Bankgeschäfte in den neuen Zweigstellen durchgeführt werden können, Automaten werden aber erst in den endgültigen Zweigstellen installiert. Und Pruckner verspricht darüber hinaus, dass es im Sinne des Gründungsauftrages der Sparkassen auch an den neuen Standorten Unterstützung für gemeinnützige Zwecke geben werde.

Die Waldviertler Sparkasse hat derzeit 28 Zweigstellen in Österreich und sieben in Tschechien und beschäftigt rund 270 Mitarbeiter in Österreich sowie 140 in Tschechien.

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