Nächtlicher Einsatz: Schuppen stand in Flammen. 85 Feuerwehrmitglieder mussten am 12. April gegen 20.30 Uhr zu einem Brandeinsatz ausrücken: Ein Schuppen, der sich zwischen zwei Wohnhäusern in der Niederschremser Straße befindet, stand in Vollbrand. Hausbesitzerin (75) von Passanten ins Freie gebracht.

Von Red. Gmünd und Karl Tröstl. Update am 13. April 2021 (09:58)

Die 75-jährige Hausbesitzerin war laut Polizei bereits durch Passanten, die den Brand entdeckt hatten, aus dem Wohnhaus verbracht worden. Die Wehren Schrems, Langegg, Pürbach, Gebharts, Kleedorf, Niederschrems, Kottinghörmanns und Langschwarza rückten aus.

„Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Schuppen bereits in Vollbrand. Die Gefahr eines Übergreifens der Flammen auf zwei Wohnhäuser war gegeben,“ schildert Einsatzleiter und Kommandant Alexander Glanzer.

Mit drei Löschleitungen wurde sofort ein umfassender Löschangriff vorgenommen, um einen Übergriff zu verhindern und den Brand einzudämmen. Sechs Atemschutztrupps führten Nachlöscharbeiten durch und kontrollierten den Schuppen mit Wärmebildkameras auf Glutnester. Da eine Haustüre eines Wohnhauses offen gestanden ist, musste dieses mit einem Druckbelüftungsgerät belüftet werden.

Neben den 85 Floriani, die mit 18 Fahrzeugen vor Ort waren, waren auch das Rote Kreuz und die Polizei im Einsatz. Verletzt wurde niemand. Nach zwei Stunden konnte „Brand aus“ gegeben werden. Während des Feuerwehreinsatzes waren die Niederschremser Straße und die Bahnstraße gesperrt. Die Brandursache und die Schadenshöhe werden noch von der Polizei ermittelt.