Neuer Anlauf für Neugestaltung in der Friesstraße

Erstellt am 24. Juni 2022 | 05:23
Lesezeit: 3 Min
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In der Friesstraße soll im Juli die Fahrbahn-Neugestaltung erfolgen.
Foto: Markus Lohninger
Neuer Plan für Verbinder von Gmünder und Budweiser Straße wird umgesetzt.
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Die Frage der Neugestaltung der Friesstraße im Zuge ohnehin fälliger Kanal- und Wasserarbeiten war im Vorjahr einer der sommerlichen Aufreger in Schrems, nun steht die entscheidende letzte Bauphase vor dem Start.

Noch unter dem nunmehrigen Altbürgermeister Karl Harer wurde im Vorjahr wie berichtet die ursprüngliche Idee verworfen, die Wohnstraße als verkehrsberuhigte Verbindung von Gmünder Straße und Budweiser Straße/Zwiemannsbusch zur Einbahn mit Grünflächen, Geh- und Radstreifen neu zu errichten. – Anrainer waren, unterstützt von der Schremser Volkspartei, gegen die Pläne Sturm gelaufen, weil die Fahrbahn für das Vorhaben zu schmal sei, dadurch das Aussteigen aus parkenden Pkw bis hin zur Schneeräumung erschwert werde.

2021 wurden somit primär nur der Unterbau erneuert und die Fahrbahn provisorisch wiederhergestellt, das Konzept für die künftige Straßengestaltung wurde über den Winter überarbeitet. Jetzt sei im Einvernehmen mit den Anrainern die Entscheidung gefallen, die Fahrbahn etwas zu versetzen und durch Pflanzentröge teilweise Verengungen zu schaffen, um den Verkehr zu entschleunigen, sagt Bürgermeister Peter Müller (SPÖ). Die Idee des Geh- und Radstreifens wurde verworfen: Die Tröge werden demnach so weit in die Fahrbahn gerückt, dass dahinter zu den Gartenzäunen eine Gehwegbreite frei bleibt.

Müller: „Der hinzugezogene Sachverständige hält die Idee mit Einbahn und Radweg hier für nicht nötig – und einen Mischverkehr für möglich.“ Die Pflanzentröge könnten für die Schneeräumung zudem über den Winter entfernt werden.

Radweg-Verbindung nach Zwiemannsbusch geplant

Der Bürgermeister erwartet den Baubeginn und -abschluss noch für Juli.

Danach fasst er als weiteres Ziel die Aufwertung des derzeit grünen Weges vom Ende der Friesstraße hinterm Wohnpark vorbei in Richtung Zwiemannsbusch und Kottinghörmanns für Radfahrer ins Auge, wo in bestehende Radwege eingemündet werden könnte. „Wir möchten den Weg gut befahrbar machen“, sagt Müller: „In welcher konkreten Form, das ist noch offen. Aber es geht eher in Richtung Radweg.“

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