Plötzlich verstorben: Trauer um Karl Greiner. Der engagierte Chorleiter hinterlässt große Lücke. Geschäft ohne Nachfolger.

Erstellt am 16. August 2018 (05:36)
Karl Greiner verstarb im 61. Lebensjahr.
Schwab

Seinen mit Jahresende nahenden Pensionsantritt durfte der beliebte Schremser Musiker und Betreiber des „Freizeitlandes“ an der Ecke Hauptplatz/Gazeile nicht mehr miterleben: Karl Greiner (61) erlag am 12. August den Folgen eines Herzinfarktes.

Beruflich hatte Karl Greiner vor über 30 Jahren das Freizeitland als Mischung für die Bereiche Spiel, Hobby und Musik aufgebaut, das schließlich auch das einzige verbliebene Musikgeschäft im Bezirk wurde. Die Nachfolger-Suche war bis zuletzt ungelöst, was nun mit dem Geschäft passiert, ist noch offen.

Zuletzt war Greiner Chorleiter-Stellvertreter in Schrems

Die große Leidenschaft des Karl „Burschi“ Greiner war auch abseits des Berufes zeitlebens die Musik. Große Lücken hinterlässt er vor allem als Chorleiter in den Männergesangsvereinen Schrems, Schwarzenau und Vitis. Greiner war über 35 Jahre lang aktives Mitglied im MGV Schrems, davon die meiste Zeit entweder als Chorleiter oder Chorleiter-Stellvertreter. Er engagierte sich sehr für die Aufrechterhaltung des Vereinslebens auch in schweren Zeiten, war eine der drei treibenden Kräfte hinter der legendären „Bieroper“. Zuletzt war Greiner Chorleiter-Stellvertreter in Schrems. In den vergangenen sechs Jahren war er außerdem Chorleiter des MGV Vitis und Chorleiter-Stellvertreter des MGV Schwarzenau.

In Erinnerung bleibt Karl Greiner als Musiker unter anderem auch als Mitglied der legendären Formation „Moving Air“ oder von „Medium Terzett“.

Der Begräbnistermin war bei Redaktionsschluss noch offen.