Urnensäulenprojekt am Stadtfriedhof ist abgeschlossen. Frei gewordene Plätze neu nutzen: Reaktion auf hohe Nachfrage.

Von Karl Tröstl. Erstellt am 09. Mai 2021 (04:51)
Besichtigten die Musterstelen für Urnen am Stadtfriedhof Schrems: Robert Müller von der Friedhofsverwaltung, Bürgermeister Karl Harrer, Steinmetz Dominik Pfeiffer und Stadtrat David Süß.
Karl Tröstl, Karl Tröstl

Premiere am Friedhof der Stadt Schrems: Wegen steigender Nachfrage nach Urnengräbern wurde ein Platz für die Errichtung von acht Urnenstelen zu je maximal vier Urnen geschaffen. Nun fand eine finale Begehung statt.

Platz sinnvoll nutzen. Die Pflasterung und Errichtung der Fundamente wurden durch die Steinmetzfirma Leopold Pfeiffer um rund 6.000 Euro errichtet. Der nötige Aushub wurde vom Bauhof der Stadtgemeinde erledigt. „Damit können wir den Platz von nicht mehr benötigten Gräbern einer sinnvollen Verwendung zuführen“, berichtet Friedhofs-Stadtrat David Süß (ÖVP). Bürgermeister Karl Harrer lobte die Arbeit der Steinmetze: „Hier haben wir einen nicht mehr genutzten Platz von aufgelassenen Gräbern genutzt und verschönert. Wir haben auch die Möglichkeit, bei Bedarf derartige Projekte fortzusetzen.“

Zu entrichten ist künftig eine Benützungsgebühr pro Stele von 250 Euro für zehn Jahre und eine einmalige Abgabe von 23,80 Euro. Die Stele selbst wird bei einem Steinmetzbetrieb nach Wahl in Auftrag gegeben. Die bisher aufgestellten Musterstelen wurden von der Firma Pfeiffer zu Ansichtszwecken zur Verfügung gestellt. Auch Steinmetz Bernhard Jezek will in nächster Zeit eine Stele zur Besichtigung bzw. Kauf errichten. Interessenten müssen mit Kosten ab 2.000 Euro rechnen, je nach Ausführungswunsch.

„Wunsch Rechnung getragen.“ „Es gibt den großen Wunsch seitens der Bevölkerung nach mehr Möglichkeiten für die Urnen-Bestattung. Dem haben wir seitens der Stadtgemeinde mit diesem neuen Platz Rechnung getragen“, erklärt Süß: „Die neuen Urnenstelen sind eine große Bereicherung für den Stadtfriedhof, die Steinmetze haben sich dafür viel Mühe gegeben. Wenn die Stelen gut angenommen werden, könnten noch weitere solcher Flächen entstehen.“