Wenig Freude mit Teststraßen-Aus: Immer noch 300 Getestete pro Woche

Erstellt am 31. März 2022 | 05:29
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Corona-Test Nasenbohrer Coronavirus Symbolbild
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Foto: diy13/Shutterstock.com
Aus für Finanzierung: Schremser Stadtchef hätte den Bedarf noch gesehen – und dankt 62 Ehrenamtlichen.
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In Grenzen hält sich die Freude über die bundesweit geänderte Covid-Teststrategie beim Schremser Bürgermeister Peter Müller (SPÖ): Dass Gemeinde-Teststraßen für Menschen ohne Covid-Symptome ab 1. April – genauso wie solche bei Ärzten und Apothekern – nicht mehr vom Bund finanziert werden und somit auslaufen, hält er auch angesichts der aktuellen Fallzahlen für riskant.

Bis Monatsende organisieren neben Schrems nur noch die Gemeinden Gmünd, Hoheneich und Heidenreichstein kommunale Teststraßen. Der Zulauf habe zwar in den vergangenen Wochen nachgelassen, räumt der Schremser Stadtchef Müller ein. „Um die 150 Leute waren zuletzt am Montag aber immer noch da, mittwochs und freitags jeweils zwischen 70 und 80“, gibt er zu Bedenken, und: „An sich ist die Teststraße eine gute Einrichtung, die unkompliziert nutzbar ist, rasch Ergebnisse liefert und auch relativ treffsicher ist.“

Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) sagt, einzelne Gemeinden würden die Teststraße von sich aus und auf eigene Kosten fortführen. Das sei freilich möglich. Von Notruf NÖ soll dazu auch die Technik im Hintergrund weiter bereitgestellt werden. Stadtchef Müller: „Für uns ist das derzeit kein Thema. Wir lassen die Aktion jetzt einmal auslaufen – falls wieder stärkerer Bedarf erkennbar werden sollte, würden wir die Option vielleicht aufgreifen.“

Umso wichtiger sei es, die ehrenamtlichen Helfer bei der Stange zu halten – er dankt den bisher 37 Helfern von Rotkreuz und 25 Helfern von Feuerwehr für bis dato 8.658 Einsatzstunden in der Teststraße Schrems.

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