Erinnern an Ute Bock: "Leuchtendes Vorbild“. „Waldviertler“-Chef Staudinger erinnert sich an „Ermutigerin“. Bus-Transfer zur Gedenkfeier in Wien.

Von Markus Lohninger. Erstellt am 28. Januar 2018 (04:12)
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Zur Gedenkfeierfür Ute Bockreist am 2.Februar ein Busaus SchremsRoland Schlager
APA/Roland Schlager

Der Tod der für ihr soziales Engagement vielfach ausgezeichneten Wiener Flüchtlings-Helferin Ute Bock am 19. Jänner hinterlässt auch in den Waldviertler Werkstätten in Schrems eine Trauergemeinde.

Ihre unmittelbare Art sei es gewesen, die ihn beeindruckt habe, erinnert sich Waldviertler-Chef Heini Staudinger. Im Vorjahr hatte er Ute Bock zum Anlass ihres 75. Geburtstages per Video-Botschaft jene „Ermutigerin“ genannt, die es brauche, um zumindest denen zu helfen, „die in unserer Nähe sind“. Der Unternehmer erinnert sich an zahlreiche Begegnungen mit „Frau Bock“, mehrmals sei sie auch in Schrems gewesen, habe Unterstützung durch Matratzen, Decken oder Schuhe angenommen und das, was sie nicht benötigte, mit einem klaren „ghoit dir‘s“ abgelehnt. Nach ihrem Schlaganfall 2013 habe sie orthopädische Waldviertler-Schuhe getragen.

"Sie war ein leuchtendes Vorbild"

„Sie stand für eine ganz rasche und effiziente Vermittlung von Hilfe direkt bis zur Wohnung“, sagt Heini Staudinger heute: „Ihre kompromisslose Art, denen zu helfen, die es brauchen, war faszinierend. Sie war ein leuchtendes Vorbild in Zeiten, in denen es kälter wird und wir Leute wie sie dringender brauchen.“

Hell leuchten soll es auch für Ute Bock: Am Heldenplatz wird ihr am 2. Februar ab 17 Uhr mit einem Lichtermeer gedacht. Die Waldviertler Werkstätten organisieren dazu eine Busfahrt und bieten Mitfahr-Gelegenheiten um sieben Euro an.

Abfahrt ist um 14.30 Uhr bei der Jurte, Anmeldungen per Telefon unter 02853/76503-62 oder Mail an akademie@gea.at!