Zukunfts-Investition: Elk punktet als Arbeitgeber. Im Traineeprogramm durchlaufen Techniker des Fertighaus-Spezialisten viele Bereiche.

Von Karl Tröstl. Erstellt am 16. April 2021 (05:43)
Elk hat nun ein eigenes Trainee-Programm für Techniker. Im Bild die Elk-Geschäftsführer Thomas Scheriau und Stefan Schneider mit den acht neuen Trainees: Julia Brand, Therese Dell’mour, Christine Eglau, Tamara Flöck, David Korbel, Hannes Kornfeld, Katharina Kreutzer und Barbara Malli (von links).
Karl Tröstl

Die Mitarbeiterausbildung ist für den Fertigteilhaus-Bauer Elk mit Sitz in Schrems sehr wichtig. In der Elk-Akademie erhalten alle Mitarbeiter die Möglichkeit, sich in unterschiedlichsten Bereichen fachspezifisch weiterzubilden. Aufgrund der ausgezeichneten Auftragslage wurde vor kurzem auch ein eigenes Traineeprogramm für Techniker ins Leben gerufen.

Ein Trainer für jeden Trainee

In den vergangenen Wochen kamen dabei sechs Frauen und zwei Männer als „Trainees“ neu in den Betrieb. Als Erstes durchlaufen die Neuen die „On Boarding-Phase“ des Programms. Hier lernen sie das Unternehmen sowie die wichtigsten Ansprechpartner kennen. Jeder Trainee erhält einen eigenen Trainer, der diesen gezielt in seinem Bereich schult. Zudem lernen die Auszubildenden auch die wichtigsten Schnittstellen und Qualitätsrichtlinien in den anderen Unternehmensbereichen kennen. Dazu gehören unter anderem auch Praxiswochen auf der Baustelle, um anschließend Verbesserungsvorschläge mit den Montagepartien zu erarbeiten.

Parallel zu ihrem Ausbildungsprogramm müssen die Trainees ein Konzept für eine Schulungsanleitung, Verbesserungsmaßnahmen für interne Unternehmensabläufe und die Zusammenarbeit im Team erstellen. Das neue Programm soll eine professionelle Ausbildung sicherstellen und eine Investition für die Zukunft sein.

Positive Resonanz

Die Begeisterung für das Programm ist bei den Trainees sehr hoch, auch die Trainer freuen sich über die motivierten neuen Mitarbeiter. Therese Dell’mour meinte beim Fototermin mit der NÖN: „Es ist mir eine große Freude und Ehre, eine der Ersten in diesem Trainee-Programm zu sein.“ Auch Julia Brand ist begeistert: „Das Trainee-Programm ist eine tolle Chance für Berufseinsteiger, da wir langsam an unsere Aufgaben herangeführt werden und uns mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen der Start in das Berufsleben erleichtert wird.“

Das Familienleben lasse sich sehr gut mit dem Trainee-Programm vereinbaren“, sagte indes Tamara Flöck: „Eine tolle Chance, für Eltern in einem tollen Job zu arbeiten.“

Von Mitarbeitern top-bewertet

Erst vor wenigen Tagen bekam es der Fertighaus-Marktführer mit mehr als 800 Beschäftigten alleine am Firmensitz in Schrems übrigens auf einer anderen Front schwarz auf weiß: In der alljährlichen Auswertung der „besten Arbeitgeber Österreichs“ von Wirtschaftsmagazin „trend“ in Kooperation mit der Plattform „kununu“ und Statista schaffte es Elk unter 300 gelisteten Betrieben auf den bundesweit 23. Platz. In der Baubranche landete man überhaupt hinter Felbermayr (Wels) am zweiten Gesamtrang.