Schremser Floriani zwei Mal am gleichen Einsatzort

Ein CO-Austritt bei einer Ölheizung sorgte am 26. Oktober für zwei Feuerwehreinsätze der Feuerwehr Schrems in Eugenia innerhalb weniger Stunden. Beim Einsatz während der Nacht konnte rasch Entwarnung gegeben werden. Am Morgen war die Konzentration für die Hausbewohner lebensgefährlich.

Erstellt am 27. Oktober 2021 | 08:00

Der Einsatzmeldung zufolge schlug gegen 1 Uhr ein CO-Warnmelder in diesem Haus an. Beim Eintreffen der Floriani wurde auf dem Multigasmessgerät der Feuerwehr nur mehr eine sehr geringe und ungefährliche Kohlenmonoxid-Konzentrationen gemessen. Laut Feuerwehr hatte sich der potenzielle Verursacher dieses Gasaustrittes – eine Ölheizung – bereits automatisch auf Störung geschalten und war außer Betrieb.

Nur wenige Stunden später, gegen 8.30 Uhr, wurde die Feuerwehr Schrems nochmals zu diesem Einsatzort in Eugenia alarmiert. Ein Bewohner brauchte für ein Bad Warmwasser und setzte damit unbewusst die Heizung wieder in Gang, was einen weiteren CO-Austritt verursachte. Gleich alle drei im Haus befindlichen CO-Melder schlugen erneut an.

Da die Bewohner hohe Werte von den Meldern ablesen konnten, wurde auch der Notarzt und Rettung angefordert. Diesmal zeigte das Multigasmessgerät der Feuerwehr bereits beim Eingang des Wohnhauses erhöhte Konzentration an. Ein Atemschutztrupp stellte anschließend sogar lebensgefährliche Konzentrationen innerhalb des Hauses fest. Umgehend wurden das Gebäude druckbelüftet und die Heizung komplett außer Betrieb genommen.

Zwei Erwachsene wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht, beide konnten aber gleich wieder das Spital verlassen.

„Die Geschehnisse zeigen wieder auf, wie wichtig und lebensrettend eine günstige Investition in einen CO-Warnmelder sein kann – auch für andere Heizungsarten neben Gasthermen“, betonen die Feuerwehrmitglieder aus Schrems.