Schulhof in Eggern wird neu gestaltet. Gemeinde erhält Förderung für Umbau. Sonst ist weiter Sparen angesagt.

Von Karin Pollak. Erstellt am 06. April 2021 (04:28)
Bürgermeister Karl Schraml will die Umgestaltung schon im Sommer abschließen.
VP NÖ, VP NÖ

Volksschule und Kindergarten Eggern erhalten einen neuen „Schulfreiraum“ samt neuem Spielplatz. Der Gemeinderat gab grünes Licht dazu.

„Wir werden den Platz komplett neu gestalten. Da wir als eine von zwölf geförderten Gemeinden der Förderinitiative ‚Schulhöfe und Spielplätze in Bewegung‘ ausgewählt wurden, erhalten wir für das Projekt eine Förderung von 50 Prozent der Kosten, maximal 20.000 Euro“, erklärt Bürgermeister Karl Schraml (ÖVP). Die Gesamtkosten belaufen sich auf 48.000 Euro, der Auftrag für die Spielgeräte (34.000 Euro) ging an die Firma Linsbauer aus Riegersburg.

„Wir wollen das Projekt bis in die Sommerferien abschließen, damit die Kinder im nächsten Schul- und Kindergartenjahr den neuen Schulfreiraum schon genießen können“, sagt Schraml.

Kanal, Wasser & Bauen. „In unser Kanalnetz kommt bei Regen sehr viel Oberflächenwasser. Daher wurden wir vom Land angehalten, die Fehlanschlüsse zu finden“, erklärt Schraml.

Daher werde nun eine „Berauchung“ der Kanalstränge durchgeführt. Den Auftrag erhielt die Firma Rohrnetz-Profi. 7.000 Euro wird diese Maßnahme kosten. „Die Verursacher müssen die Fehlanschlüsse natürlich rückbauen“, so Bürgermeister Schraml.

25 Jahre war Wassermeister Erich Kaiser bei der Gemeinde tätig, ab Mai wird er seinen Ruhestand antreten. Bei der Sitzung wurde Christoph Hirsch aus Eggern zu seinem Nachfolger bestimmt.

Neues Bauland wird in der Siedlung Bergen/Grubweg geschaffen. Dafür kauft die Gemeinde in der Nähe der Tennisanlage ein 5.000 m 2 großes Grundstück um rund 40.000 Euro von fünf verschiedenen Besitzern. „Wir brauchen dringend Bauplätze, die Nachfrage ist da. Erfreulich ist, dass viele Junge bauen und hier ihren Hauptwohnsitz melden wollen.“

Rechnungsabschluss. Ebenfalls einstimmig wurde der Rechnungsabschluss 2020 beschlossen – mit Einnahmen von 1,815 und Ausgaben von 1,823 Mio. Euro.

„Wir haben noch Rücklagen und können damit ausgleichen“, erklärt der Bürgermeister. „Wir können eigentlich nicht mehr sparsamer wirtschaften. Aber wenn alleine die Bedarfszuweisungen um rund 80.000 Euro einbrechen, dann wird das Wirtschaften sehr mühsam. Das wird uns aber noch einige Jahre begleiten“, sagt Schraml.