Solebad schlägt „grünen Weg“ ein. Initiative gegen Plastikflaschen- Lawine und übermäßigen Hotelwäsche-Verbrauch.

Von Markus Lohninger. Erstellt am 26. Januar 2020 (04:42)
Symbolbild
APA

In Zeiten von Klimaschutz, Greta und Türkis-Grün schlägt auch die Sole-Felsen-Welt einen neuen Weg ein: Plastik soll großteils aus dem Betrieb in Gmünd verschwinden, zugleich werden neue Maßnahmen gegen übermäßigen Hotelwäsche-Verbrauch gestartet.

„Bei 185 Mitarbeitern, die ihre Getränke großteils in Plastikflaschen zu sich nehmen, sammeln sich alle zehn Tage acht Container voller Plastikflaschen an“, rechnet Geschäftsführer Bernhard Strohmeier vor: „Das ließe sich leicht vermeiden.“ In Teilen des Hotels sind bereits Wasserspender mit Soda- und Leitungswasser platziert, das mit Magnesium angereichert ist. Das soll ausgebaut werden. Alle Mitarbeiter sollen für untertags BPA- freie Trinkflaschen erhalten.

Umweltbewusstsein zahlt sich aus

Wo möglich, sollen etwa auch beim Frühstück klassische Portionsverpackungen wegfallen – und zum Beispiel auf offene Gebinde zugegriffen werden.

Umweltbewusstsein zahlt sich für Hotelgäste ab Februar aus: Für den Verzicht auf Zimmerreinigung werden dann Gutscheine über zwei Euro pro Tag und Gast ausgegeben, die an der Hotelbar einzulösen sind. Etwa im Dezember waren alleine 23.000 Saunatücher zu waschen.