Nachfolge beim Schremser Sägewerk ist gesichert. Christoph Zwickl ist Diplomingenieur und will das Schremser Sägewerk in dritter Generation weiterführen.

Von Karin Pollak. Erstellt am 20. November 2020 (05:53)
Christoph Zwickl ist Diplomingenieur für Holztechnik und -wirtschaft. Er will das Sägewerk seines Vaters übernehmen.
privat

Das Sägewerk Zwickl besteht seit 1960, jetzt laufen bereits die Vorkehrungen für die Übergabe an die dritte Generation, die in einigen Jahren anstehen wird. Christoph Zwickl ist dafür bereit, er schloss jetzt sein Studium an der Fachhochschule Salzburg ab und feierte die Sponsion zum „Diplomingenieur für Holztechnik und Holzwirtschaft“.

Inhaber und Vater: „Er hat immer mitgearbeitet“

Dass Christoph Zwickl in die Fußstapfen seines Vaters Johannes treten wird, freut die Familie natürlich sehr. „Christoph hat schon als Kind großes Interesse an unserem Sägewerk gezeigt. Er hat immer mitgearbeitet“, betont der Firmeninhaber.

Das Sägewerk Zwickl besteht seit 60 Jahren. Gegründet von Ludwig Zwickl 1960, übernahm Sohn Johannes 1987 das Holzwerk von seinem Vater, das er weiter ausbaute, modernisierte und um ein modernes Hobelwerk erweiterte. Mittlerweile sind zwölf Mitarbeiter angestellt.

Das Sägewerk Zwickl hat sich auf die Produktion von Schnittholz und Hobelware (Konstruktions-Vollholz) spezialisiert. Diese Produkte werden vom Großhandel übernommen, ein großer Teil wird nach Deutschland exportiert.

Nun steht die die dritte Generation bereit, das Unternehmen weiter zu entwickeln. Christoph Zwickl schloss jetzt sein Studium an der Fachhochschule Salzburg mit Auszeichnung ab und feierte die Sponsion zum „Diplomingenieur für Holztechnik und Holzwirtschaft“. Seine Matura legte der 24-Jährige am Gymnasium Horn ab.

Derzeit arbeitet der frischgebackene Diplomingenieur bei einer großen Holzindustrie in Deutschland. „Es ist ihm wichtig, Praxis außerhalb unseres Familienbetriebes zu sammeln, bevor er das Unternehmen übernimmt“, betont Johannes Zwickl, der seinem Sohn dazu nur beipflichtet.

Trotz Corona ist die Auftragslage gut

„Da die Bauwirtschaft auch in Coronazeiten relativ gut läuft, spüren wir kaum Auswirkungen. Unsere Auftragslage ist auf gutem Niveau“, meint Johannes Zwickl, der in acht Jahren in Pension gehen kann. Dann steht Christoph Zwickl zur Übernahme des Unternehmens bereit.