Kein Ersatz: Schremser Telefonzelle ist nach Sprengung Geschichte

Schremser Bürgermeister wurde nach Vandalenakt informiert: Telefonzelle beim Busbahnhof wird nicht mehr aufgebaut.

Erstellt am 14. Januar 2022 | 05:34
Lesezeit: 1 Min
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Das Innenleben der Telefonzelle beim Schremser Busbahnhof wurde komplett zerstört.
Foto: Karl Tröstl

Weiterhin unbekannt sind jene „Sprengmeister“, die in Schrems rund um Weihnachten neben Mistkübeln auch einen Kaugummi-Automaten, einen Altglas-Container und eine Telefonzelle in die Luft gejagt hatten. Nach der NÖN-Story über das eigenartige Treiben endete die Serie allerdings vorläufig – immerhin.

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Der Schaden ist dennoch schon jetzt nachhaltig, wie Bürgermeister Peter Müller (SPÖ) erklärt: „Von A1 wurde die Zerstörung der Telefonzelle beim Busbahnhof leider zum Anlass genommen, den Standort ganz aufzulassen. Er dürfte in den vergangenen Jahren ohnehin schon nicht mehr sonderlich stark frequentiert gewesen sein.“ Ein öffentliches Telefon steht im Schremser Stadtgebiet somit seit der Sprengung am 29. Dezember laut Müller künftig nur noch direkt am Hauptplatz zur Verfügung.

Gerüchte, wonach der oder die Übeltäter schon im Lauf der Vorwoche gefasst worden seien, können der NÖN von der Polizei nicht bestätigt werden.