Stefan Fegerl verlässt Bundesligist Ochsenhausen. Der amtierende Meister verlängert den Vertrag mit Stefan Fegerl nicht. Der Waldviertler wird also zum Saisonende den Verein wechseln. Wohin es geht, ist noch nicht sicher.

Von Maximilian Köpf. Erstellt am 22. Februar 2020 (14:54)
Der Unterlembacher Stefan Fegerl muss sich einen neuen Verein suchen.
Karl Stöger

Nach zwei Jahren geht die Zeit von Stefan Fegerl bei den TTF Ochsenhausen in der Deutschen Bundesliga zu Ende. Der Vertrag des Unterlembachers mit dem Traditionsklub läuft zum Saisonende aus und wird nicht verlängert. Das gab der Verein in einer Aussendung bekannt. 

„Stefan wollte von uns schnell Klarheit über seine Zukunft haben, die wir ihm aber nicht bieten konnten, zumal aufgrund eines Wasserschadens im Sparkassen-TT-Leistungszentrum noch Kosten auf uns zukommen, die wir zunächst einmal in Ruhe kalkulieren möchten“, wird Klub-Präsident Kristijan Pejnovic in der Aussendung zitiert. Er streute Fegerl Rosen: „Stefan hat sich große Verdienste um das Team erworben. Er ist ein toller Mensch mit tollem Charakter, ein super Team-Player, der seine Erfahrung hervorragend eingebracht hat, zudem ist er ein vorzüglicher Doppel-Spieler. Wir mussten eine Entscheidung treffen, die uns nicht leicht gefallen ist. Wir wünschen ihm alles Gute und viel Erfolg auf seinem weiteren Weg und sind uns sicher, dass er einen guten Verein finden wird.“

Wo die Zukunft des 31-Jährigen liegen wird, das ist noch sicher. Fegerl hat mehrere Angebote vorliegen, ein Entscheidung ist aber noch ausständig.

Bis dahin gilt's sich mit wehenden Fahnen von den TTF Ochsenhausen, die sich zum Saisonende indes auch von Cheftrainer Dmitrij Mazunov trennen werden, zu verabschieden. In der Deutschen Bundesliga ist der amtierende Meister als Dritter auf Kurs in Richtung Play-offs. Mit einem Sieg in Neu-Ulm am Sonntag könnte der Einzug in die Finalspiele schon fixiert werden.