Tourismus-Strategie für Waldviertler Erlebnisbahnen. „Mit einem gemeinsamen Entwicklungs- und Beratungsprojekt wird nun ein neues Marketingkonzept erarbeitet, um die Bahnen in die Tourismusstrategie des Waldviertels noch besser einzubauen und damit langfristig abzusichern“, sagt Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.

Erstellt am 02. September 2011 (09:56)
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Insgesamt 50.000 Fahrgäste verzeichneten die „Waldviertler Schmalspurbahn“ und der „Reblausexpress“ im Jahr 2010. Die „Waldviertler Schmalspurbahn“ wird seit dem Jahr 2001 auf der Strecke Gmünd – Groß Gerungs bzw. nach Litschau als Tourismus- und Erlebnisbahn von der Landesverkehrsorganisation NÖVOG geführt. „Gemeinsam mit der Strecke Alt Nagelberg – Heidenreichstein, die der Waldviertler Schmalspurverein betreibt, konnte allein die ,Waldviertler Schmalspurbahn’ im Vorjahr etwa 30.000 Fahrgäste begrüßen“, so Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.
Rechnet man den „Reblausexpress“, der zwischen Retz und Drosendorf verkehrt, dazu, erreichten die beiden Erlebnisbahnen im Jahr 2010 eine Besucherfrequenz von insgesamt 50.000 Besucherinnen und Besuchern.

„Damit sind die beiden Erlebnisbahnen für den Tourismus in der Region von großer Bedeutung. Um diese touristischen Highlights langfristig abzusichern und die Anzahl der Fahrgäste weiter zu steigern, wird nun ein gemeinsames Entwicklungs- und Beratungsprojekt gestartet“, erklärt Wirtschaftslandesrätin Dr. Bohuslav.
Im Zuge des Entwicklungsprojekts wird ein individuelles Marketingkonzept für die beiden Erlebnisbahnen entworfen, das sowohl das gesamte touristische Umfeld berücksichtigt, als auch in die gesamte Tourismusstrategie des Waldviertels integriert wird.

Das Land Niederösterreich wird in Kürze die Unterstützung des Projekts mit Einbindung von EU-Kofinanzierungsmittel (LEADER) auf Initiative von LR Dr. Bohuslav beschließen. Die Projektkosten belaufen sich auf insgesamt 32.820 Euro.
„Die Erlebnisbahnen besitzen einen hohen touristischen Stellenwert für die gesamte Region. Dieses Angebot auszubauen und langfristig abzusichern, ist uns ein wichtiges Anliegen. Das steigert die regionale Wertschöpfung und sichert heimische Arbeitsplätze vor Ort“, so Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav.