Trauer um Jungautorin Bernadette Krauskopf. Schock in der Gesellschaft für ganzheitliche Förderung und Therapie in Zwettl: Die auf den Rollstuhl angewiesene Bewohnerin Bernadette Krauskopf aus der Gemeinde Weitra, die mittels augengesteuerten Computers das Kinderbuch "Rolf Rolli" geschaffen hatte, starb im 35. Lebensjahr.

Von Red. Gmünd. Erstellt am 03. Februar 2020 (18:24)
Bernadette Krauskopf bei einer Vorstellung ihres Kinderbuches "Rolf Rolli"
Markus Füxl/Archiv

Einige Male hatte die NÖN über Bernadette Krauskopf aus Oberbrühl in der Stadtgemeinde Weitra berichtet. Aufgrund einer Behinderung war sie auf den Rollstuhl angewiesen und konnte sich ohne technische Hilfsmittel nur nonverbal ausdrücken. Mithilfe eines Computers konnte sie dennoch kommunizieren: Die Tastatur wurde mit den Augen bedient, so konnte sie Wörter und Sätze formulieren. Sie schaffte es damit sogar zur Autorin und veröffentlichte 2015 das viel beachtete Kinderbuch „Rolf Rolli“. Es handelt von den Erlebnissen eines kleinen Jungen im Rollstuhl. 

Am 30. Jänner ist Bernadette Krauskopf im erst 35. Lebensjahr verstorben. Sie wohnte zuletzt in der Zwettler Tageseinrichtung für Erwachsene der Gesellschaft für ganzheitliche Förderung und Therapie. Auch für ihre Betreuer kam die Nachricht ihres Ablebens plötzlich und unerwartet.