Kinderbetreuung wird Thema in der Gemeinde. Die Gemeinde Unserfrau-Altweitra will eine „Familienfreundliche Gemeinde“ werden. Derzeit laufen die Vorbereitungen mit einem „Audith“ dazu.

Von Karin Pollak. Erstellt am 13. April 2019 (09:37)
Symbolbild
ChiccoDodiFC/Shutterstock.com

Vorrangiges Thema ist dabei die Kinderbetreuung. Dazu haben einige Bewohner eine Initiative gegründet, die bei einer Infoveranstaltung am 17. April um 20 Uhr im Dorfhaus Ulrichs den Bedarf dazu erheben wollen.

„Seitens der Gemeinde wird seit Jahren immer betont, dass es keinen Bedarf gibt. Wir wissen aber von Eltern, die gerne ihre Kinder in eine derartige Betreuungseinrichtung geben würden. Es ist auch seit Jahren keine Nachmittagsbetreuung im Kindergarten zustande gekommen“, zeigen Josef Laier und Rene Schmidt auf, die bei ihrer Initiative von Katharina Klein unterstützt werden.

"Eine Betreuung bei uns würde auch Sinn machen"

Die Initiative hat bereits Informationen über die Kinderbetreuung über die vom Land geförderte „TBE“ (Tagesbetreuungseinrichtung) eingeholt.

Sollte diese Infoveranstaltung ergeben, dass der Bedarf gegeben ist, wird man weitere Schritte unternehmen. „Wir glauben schon, das eine Betreuung bei uns auch Sinn macht, haben wir doch in unserer Gemeinde laut Statistik-Austria 150 Kinder im Alter zwischen 0 und 15 Jahren“, so Laier.

Zur Infoveranstaltung wurden auch die Bürgermeister aus den umliegenden Gemeinden, Hubert Prinz von der Neuen Mittelschule Weitra eingeladen.

Positiv sehen die engagierten Mitglieder der neuen Initiative, dass auch der Gemeinderat diesem Thema eine „besondere Wichtigkeit“ zuerkannt hat und der Beschluss dazu einstimmig erfolgt ist. „Dieses Thema wurde beim Audit eindrücklich eingefordert, dieser Forderung kommen wir jetzt nach“, so ÖVP-Bürgermeister Otmar Kowar.

Im nächsten Gemeindebrief werden Formulare beigelegt, mit den der Bedarf einer Kinderbetreuung erhoben werden soll. „Abgesehen von der privaten Initiative machen wir als Gemeinde jetzt unsere Hausaufgaben, die Bedarfserhebung ist Aufgabe der Gemeinde“, so Kowar.