Kabarettist Hinger auf dem Weg zur heiteren Karriere. Clemens Hinger feiert Mitte März Premiere mit erstem Kabarett-Programm „Lange Rede, gar kein Sinn“.

Von Anna Hohenbichler. Erstellt am 07. Februar 2020 (05:46)
Er nimmt sich Christopher Seiler zum Vorbild: Clemens Hinger will in der Kabarett-Szene mitmischen. Sein großes Ziel ist eine Tour durch ganz Österreich. 
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Christopher Seiler ist sein Vorbild. „Mir gefällt seine trockene Art“, sagt Clemens Hinger. Was Seiler schon ist, möchte Hinger noch werden, nämlich Kabarettist. 
Am 14. März feiert er mit seinem ersten Programm im Sportrestaurant Hinger Premiere. Es trägt den Titel „Lange Rede, gar kein Sinn“ und soll alltägliche Erlebnisse überspitzt erzählen, wie Hinger erklärt. Dazu will der 20-Jährige seine Gäste mit in den Urlaub, zur Arbeit oder manchmal sogar in eine Beziehung nehmen.

Vieles davon habe er selbst erlebt, manches sei aber auch erfunden, sagt er. Zum Newcomer-Kabarettisten entwickelte er sich übrigens nach fünf Jahren Mitwirken beim Waldensteiner Theaterverein. Dabei habe er gemerkt, wie großen Spaß ihm die Bühne macht und wie viele Ideen er selbst hat. Bereits vor zwei Jahren hat sich die Idee zum eigenen Kabarett-Programm entwickelt, im vergangenen Jahr hat er schließlich zu schreiben begonnen.

Wunsch: „Leute sollen viel lachen“

„Die Herausforderung war, wo ich anfangen soll zu schreiben“, so Hinger: „Das Grundskript stand dann nach einigem Herumexperimentieren.“ Das Kabarett werde für ihn ein Erfolg, „wenn viele Leute kommen und wenn sie viel lachen“. Der erste Termin ist bereits ausverkauft, ob die lange Rede tatsächlich gar keinen Sinn ergibt, kann auch noch am 11. April in Waldenstein herausgefunden werden.

Danach sollen Auftritte in Schweiggers und Wien folgen, Ziel ist eine Österreich-Tour. Deshalb sind auch Auftritte in Salzburg und Tirol geplant: „Ich habe bei über 200 Sälen in ganz Österreich angefragt.“ Auch mit Absagen wurde geantwortet, so laufe das Geschäft nun einmal. Seine Ausbildung zum Pflegeassistenten will Hinger abschließen.

Seinem „Lebenstraum“, wie Idol Christopher Seiler Kabarettist zu werden, kommt er aber schon näher.