Wochentrend: Zahlen in Kliniken derzeit rückläufig. Waldviertler Kliniken: Fakten gegen Fake-Meldungen. Intensiv-Anteil steigt allerdings.

Von Markus Lohninger. Erstellt am 30. März 2021 (14:19)
Symbolbild
APA (dpa)

Für die einen ist Covid-19 immer noch nicht existent oder zumindest harmlos, andere nutzen es für Panikmache. Die Waldviertler Kliniken reagieren auf bereits mehrere Meldungen über eine angeblich maximal angespannte Lage nun mit nackten Zahlen.

Alle Waldviertler Kliniken zusammen sind derzeit für maximal hundert Covid-Patienten ausgerichtet, 37 Covid-Betten waren per 28. März belegt. Das sind um 16 weniger als am Sonntag davor, als trotzdem noch ausreichend Kapazitäten frei waren. Die Zahlen gingen laut Thomas Schmallegger von der Gesundheit Waldviertel GmbH an allen Standorten zurück – könnten wegen steigender Infektionszahlen vor allem in den Bezirken Gmünd und Waidhofen allerdings demnächst wieder nach oben gehen.

Eher jüngere Menschen auf Intensivstation

Beunruhigend ist angesichts dessen vor allem der Umstand, dass der Anteil der Covid-Patienten in Intensivbetreuung im Waldviertel binnen einer Woche von 19 auf 27 Prozent zunahm. Der Trend geht zudem auch verstärkt in Richtung jüngerer Patienten.

Für Nicht-Covid-Patienten bestehen laut Schmallegger ausreichend Bettenkapazitäten. „Elektive Eingriffe“ werden demnach aktuell in reduzierter Anzahl geplant, aber „die Akutversorgung ist davon nicht betroffen“.

Zahlen der Covid-Patienten in Waldviertler Kliniken per 28. März (Klammer: Wert der Vorwoche): Allentsteig 0 (0), Gmünd 15 (16), Horn 6 (9), Waidhofen 10 (19), Zwettl 6 (9)