Brand: "Lichteröffnung“ im hellsten Haus

Wie Karl Adamec Haus so bekannt wurde und welche „Lieblinge“ das Paar hat.

Erstellt am 26. November 2021 | 06:02
Lichteröffnung im hellsten Haus
Bild aus dem Vorjahr: 2020 haben Karl Adamec und Brigitte Schmidt ihr
„Weihnachtshaus“ um eine Krippe erweitert.
Foto: Archiv/Christine Deutsch

Seit Jahren zieht es zur Weihnachtszeit Menschen aus der ganzen Umgebung an und sorgt jedes Jahr wieder für zahlreiche strahlende Augen: das „Weihnachtshaus“ von Karl Adamec und Brigitte Schmidt an der L62 zwischen Alt-Nagelberg und Brand. Am Samstagabend steht die „Lichteröffnung“ an. Aber auch das Weihnachtshaus in Brand hat mal mit kleiner Dekoration begonnen – zuerst mit Weihnachtsbeleuchtung für die Fenster, danach für Balkon und Gartenzaun, bis hin zum Dachgibel.

Vor ungefähr 15 Jahren wurde die Beleuchtung ausgeweitet, teils nach eigenen Ideen und teils nach anderen – auch nach „amerikanischem Vorbild“. Den Kindern zuliebe kamen auch noch große aufblasbare Figuren – wie zum Beispiel der Weihnachtsmann – hinzu. Sogar die „Cityhall Linedancer“ aus Schrems waren bei der „Lichteröffnung“ schon mit dabei. Beim Dekorieren des Daches bekommt Karl Adamec Unterstützung von seinem Sohn und die Firma Schuecker aus Pfaffenschlag stellt ihren Kran kostenlos zur Verfügung. Unter den vielen Beleuchtungen haben die beiden auch ihre Lieblingsstücke: Bei Brigitte Schmidt sind es die Engel unter dem Rosenbogen und bei Karl Adamec der große aufblasbare Weihnachtsmann.

Aber auch für traditionellen Weihnachtsschmuck haben sie viel über: So wird der Adventkranz von Brigitte Schmidt noch selbst gebunden und der Christbaum wird jedes Jahr mit andersfarbigen Kugeln neu geschmückt. Immer wieder wurden Karl Adamec und Brigitte Schmidt von Besuchern gefragt, ob sie Geld als „Dankeschön“ für die Beleuchtung oder den Strom spenden könnten. Daher kam auch die Idee für die Spendenbox – aber nicht um das Geld zu behalten, sondern das gespendete Geld an das St. Anna-Kinderspital weiterzugeben. Im vorigen Jahr kam wie berichtet ein Spendenrekord von über 7.000 Euro zusammen. „Es ist uns ein großes Anliegen, das gespendete Geld weiterzugeben“, ist sich das Paar einig.

Obwohl das Haus schon jahrelang für Aufsehen sorgt, überlegen sich die beiden jedes Jahr etwas Neues. Im vergangenen Jahr war es etwa die Krippe im Garten, die von Karl Adamec selbst aus Holz gebaut wurde. Auch dieses Jahr soll es wieder eine Erweiterung geben – nur was es ist, behalten die beiden noch schmunzelnd für sich. Am Samstag wird das Geheimnis gelüftet – auch wenn die Lichteröffnung coronabedingt nicht wie gewohnt stattfinden kann: „Aber wir freuen uns über jeden Besucher.“