Asma ist „familienfreundlicher Arbeitgeber“. Asma wurde für Bemühungen neuerlich Gütezeichen verliehen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 06. April 2021 (14:45)
Harald Schlossko

Unter 80 österreichischen Unternehmen und Hochschulen, denen Familienministerin Susanne Raab das Zertifikat „Familienfreundlicher Arbeitgeber 2020“ verlieh, ist einer aus Weitra: Kunststoff-Spezialist Asma ist seit 2011 mit diesem staatlichen Gütezeichen ausgezeichnet, die neuerliche Zertifizierung gilt bis 2023.

2011 hat sich eine etwa zehnköpfige Gruppe gefunden, um gemeinsam die unterschiedlichsten Vorhaben zu Familie & Beruf umzusetzen. Die Koordination hat Nicole Decker inne. „Als wir uns für die Teilnahme entschieden haben, wurde uns die hohe Anzahl an Projekten und Maßnahmen bewusst, die wir bereits umsetzen. Durch den Zertifizierungsprozess bekamen unsere Aktivitäten jedoch eine klare Struktur“, sagt sie heute.

Bei Asma auch Mensch sein. Es habe ein konstruktiver Austausch zwischen den Abteilungen und Beschäftigten begonnen. So entstanden neue Ideen und Maßnahmen, die Evaluierung der Bedürfnisse folgte. „Unsere Motivation dazu war und ist vordergründig, dass jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter bei Asma auch Mensch sein darf“, fasst Firmeninhaberin Claudia Steininger als Initiatorin der Initiative zusammen.

2017 bis 2020 wurde das Zertifikat für die Unterstützung bei der Pflege von Angehörigen verliehen. Zuletzt wurde der Fokus verstärkt auf gesundheitsfördernde Maßnahmen und Pflege gelenkt, sagt Decker. Man wolle durch einen offenen und vertrauensvollen Umgang eine Entlastung an der Schnittstelle von Beruf und Pflege von Angehörigen erreichen – so versuche man, „bei Auftreten eines Pflegefalles in der Familie durch individuelle Anpassung der Arbeitszeiten unterstützend zu helfen“.

Fragen der Balance. „Wir sind bemüht, eine gute Balance zwischen Beruf und dem Familienleben, ob das die Betreuung von Kindern oder pflegebedürftigen Personen ist, zu ermöglichen“, sagt Decker. Sie nennt etwa Mitarbeiter-Vorsorge, flexible Arbeitszeiten (Urlaubsplanung), Aus- und Weiterbildungen, Mitarbeiter-Rabatte in umliegenden Betrieben, Gesunde Jause, Family Days, Gesundheitsförderung, Zusammenarbeit mit einer Physiotherapeutin, die verschiedene Übungen am Arbeitsplatz zeigt, oder Essens-Serviceangebote.