Eva Maria Marold überzeugte als "Multitalent". Das Motto des Abends mit der bekannten Künstlerin lautete: „Von mir möcht ich singen“. Und genau das tat Eva Maria Marold am 15. November im Rathaussaal in Weitra.

Von Helma Meierhofer. Erstellt am 17. November 2019 (07:41)

Mit den Chansons, die Texte stammen aus der Feder von Werner Schneyder, gab Marold einen sehr persönlichen Einblick in ihr Leben: Angefangen vom Aufwachsen in einem kleinen Dorf im Burgenland, von Mädchenträumen, Erfahrungen mit Männern und den alltäglichen Situationen als alleinerziehende Mutter und Künstlerin.

Mit Liedern wie „Maturareise“, „Muttersein“, „Sprechtag“, „Gesellschaftstanz" oder "Mann bleibt Mann“ und „Ich hab die Wahl“ brachte sie sehr authentisch ihre Lebenseinstellung zum Ausdruck: „Ich bin Komödiantin, ich bin was ich bin, von allem ein bisserl was ...“.

Viele Zuhörer im Publikum erinnerten sich an Eva Maria Marold als „Lustige Witwe“ beim diesjährigen Schloss Weitra Festival und lernten an diesem Abend die Künstlerin als singendes Multitalent kennen, die schon als Kind „Stimmen liebte“ und im elterlichen Kellerstüberl Lieder nachsang, egal ob von  Liza Minelli, Nana Mouskouri oder Bata Illic.

Begleitet wurde Marold am Klavier von Aaron Wenusch – auch er ist kein Unbekannter in Weitra und war schon einige Male mit Viktor Gernot und Thomas Faulhammer in der Kuenringerstadt aufgetreten.

Vielleicht hat sich der eine oder andere Besucher auch Marolds  Lebensweisheiten von dem Abend mitgenommen: „Was heute für mich richtig ist, muss es morgen nicht mehr sein“ oder „Der Unterschied zwischen dem, was ist, und dem, was man sich wünscht, ist oft sehr groß“. Es gab viel Applaus, darunter auch von Bürgermeister Raimund Fuchs, und als Zugabe „Füreinander“ und „Von mir hab ich gesungen“.