Zwei Gmünder Bezirks-Betriebe sind familienfreundlich. Für Asma und Rammel gab es dritte Plätze als familienfreundlichste Unternehmen des Landes.

Von Anna Hohenbichler. Erstellt am 24. Oktober 2020 (04:41)
Prämierung zum NÖ Landeswettbewerb „Familienfreundlicher Betrieb“: Christiane Teschl-Hofmeister und WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker gratulierten Asma-Eigentümerin Claudia Steininger zum dritten Platz in der Kategorie „Großbetriebe“.
Daniela Matejschek

Mit dem Kunststoff-Spezialisten Asma aus Weitra und dem Entsorgungsfachbetrieb Rammel aus Nondorf (Gemeinde Hoheneich) ist der Gmünder Bezirk unter den Top-Plätzen der familienfreundlichsten Betriebe im Land gleich doppelt vertreten. Für sie gab‘s 20 Tickets für Ausstellungsbetriebe der NÖ Kulturwirtschaft, Siegerurkunde und die Berechtigung, beim Staatspreis „Familie & Beruf 2020“ teilzunehmen.

Gewinnbringendes Wirtschaften und humane Arbeitssituation. Asma erreichte Platz drei der Kategorie „Großbetriebe“ – hinter den Zwettler Unternehmen Kastner und Sonnentor. Die Weitraer haben sich in den vergangenen 40 Jahren mit innovativen Produkten aus Polyurethan am Weltmarkt eine gute Position erobert.

Wertschätzung den Kunden genauso wie den Mitarbeitern gegenüber wird als wichtiger Faktor in allen Bereichen gesehen. Deshalb freut sich Eigentümerin Claudia Steiniger über den dritten Platz: „Unser Ziel ist es, eine gute Balance zu finden zwischen gewinnbringendem Wirtschaften und eine humane Arbeitssituation in einem modernen Betrieb am aktuellen Stand der Technik zu schaffen.“

Alexander Rammel: Bemühungen wurden belohnt.
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Fitnessraum, Schwimmbad und flexible Arbeitszeiten. Nominiert war indes der Entsorgungsfachbetrieb Rammel aus Nondorf früher bereits, heuer hat es für einen dritten Platz bei den „Kleinbetrieben“ gereicht: „Wir versuchen, auf die Mitarbeiter einzugehen, wenn sie Anliegen oder Wünsche haben. Das ist belohnt worden“, sagt Geschäftsführer Alexander Rammel.

Den Mitarbeitern stehen Fitnessraum und Schwimmbad zur Verfügung – und eine gewisse Flexibilität bei der Arbeitszeit: „Damit alles unter einen Hut gebracht werden kann.“ Der Arbeitsablauf darf aber freilich nicht beeinträchtigt werden, erklärt er.

18 Mitarbeiter zählt der familienfreundliche Familienbetrieb, Rammel freut sich über die Prämierung: „Es bestätigt, dass wir als Firma nicht so schlecht unterwegs sind.“ In den vergangenen Jahren investierte Rammel kräftig in die Betriebsinfrastruktur um Büro, Heizungsanlage und Hallenzubau. Teils sind die Arbeiten schon abgeschlossen, der Rest soll im nächsten Jahr finalisiert werden.