Neues Atelier eröffnet Raum für Kreatives. Sorgner verwirklicht mit „Kunst und Kramuri“ seinen Traum.

Von Karin Pollak. Erstellt am 29. April 2019 (04:12)
Karin Pollak
Christoph Sorgner eröffnet am 1. Mai sein „Kunst und Kramuri“-Atelier am Weitraer Rathausplatz.

Die Altstadt von Weitra ist wieder um einen Betrieb reicher: Christoph Sorgner siedelt im ehemaligen „Walala“ sein „Kunst und Kramuri“ an. „Ich will aus etwas Altem etwas Brauchbares und eine lebendige Werkstatt schaffen“, betont der aus Böheimkirchen stammende „Jungunternehmer“.

„Ich wollte gleich nach der Matura Bildhauerei studieren. Geworden bin ich Unternehmensberater. Aber jetzt will ich mir diesen Traum verwirklichen“, erzählt Sorgner, der die ehemalige Volksschule in Reinprechts von seinen Eltern übernommen hat und hier auch wohnen wird. „Meine Mutter ist ja gebürtige Reinprechtserin.“

Der Wohnsitz war also gegeben, mit dem leer stehenden Räumlichkeiten am Rathausplatz gab es ein ideales Atelier für das „Kunst und Kramuri“.

„Hier kann ich Steine bearbeiten, mein Faible für schöne alte Sachen ausleben und ein Zentrum für künstlerischen Austausch schaffen“, meint Sorgner, der dieses Unternehmen parallel zur Unternehmensberatung führen wird: „Eine halbe Woche widme ich meinem Beruf, die andere meiner Leidenschaft.“ Sein neues Atelier will er auch anderen Künstlern als Ausstellungsraum zur Verfügung stellen, das Studium der Bildhauerei sei auch nicht ad acta gelegt: „Das mache ich in der Pension.“ Zuerst gibt es am 1. Mai um 14 Uhr aber die Eröffnung seines Ateliers mit Musik.

Übrigens: Älteren Einwohnern könnte der Name Sorgner bekannt vorkommen. Christoph Sorgners Großmutter väterlicherseits, Hermine Sorgner, unterrichtete an den Volksschulen Reinprechts, die dann seine Eltern gekauft haben, sowie in Höhenberg und Unserfrau.

Für den 18. Mai steht indes eine weitere Geschäftseröffnung in Weitra am Programm: Alexandra Kuttner eröffnet um 9 Uhr ihr „Torhaus“ im Stadttor (die NÖN berichtete).