Was wurde aus ... dem ‚Pele‘ des Waldviertels?. Werner Koller, geboren und aufgewachsen in Heidenreichstein, gehörte noch einer Sportler-Generation an, die es heute nicht mehr gibt: die Straßen- und Wiesenkicker.

Von Franz Dangl. Erstellt am 12. Oktober 2020 (05:04)
Werner Kollerist dem Fußball und der Bewegung in der Natur noch immer verbunden.
Studio Hois

Schon bald brachte der großgewachsene „Supertechniker“ sein großes Talent beim damaligen ATSV Patria-Heidenreichstein ein und debütierte als 17-Jähriger in der Kampfmannschaft der Burgstädter. Bedingt durch die Textilkrise im Waldviertel übersiedelte er nach Feldkirch. In Vorarlberg lebte er drei Jahre und spielte dort auch in der Landesliga.

Nach seiner Rückkehr in die Burgstadt war der „Pele“, wie ihn seine Freunde nannten, viele Jahre als Mittelfeldstratege in einer erfolgreichen Heidenreichsteiner Truppe präsent, ehe er seine Fußball-Karriere beim ATSV-Brand ausklingen ließ.

Sportliche Aktivitäten zählten weiterhin zu seinen bevorzugten Hobbys, wobei er als Tennis-Crack noch etliche Titel einheimste bzw. sich als Hobby-Eishockeyspieler oder auch als Fußball-Nachwuchsbetreuer körperlich in Schuss hielt. Heute geht er es ruhiger an. „Ich halte mich durch Radtouren und Spaziergänge fit“, so Koller, der auch ein leidenschaftlicher „Kartendippler“ ist.

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