Zwei weitere CoV-Positive, aber nicht an Schulen. Zumindest vorläufig bleibt der Fall eines positiv auf CoV getesteten Gmünder Handelsschülers der einzige im Bezirk. Bezirkshauptmann dementiert anderslautende Gerüchte. Insgesamt kletterte die Infiziertenzahl im Gmünder Bezirk dennoch binnen weniger Tage von 18 auf 21.

Von Markus Lohninger. Erstellt am 15. September 2020 (12:59)
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Rund um den Fall im Schulzentrum Gmünd, wo wie zuerst auf NÖN.at berichtet eine komplette Klasse und sechs Lehrer seit Montag von der Schule zuhause bleiben müssen, bauten sich Gerüchte um Covid-Fälle auch an Schulen in Kirchberg und Schrems auf. Zu Mittag des 15. September dementierte Bezirkshauptmann Stefan Grusch diese klar: Er habe von angeblichen Verdachtsfällen gehört, „doch aktuell gibt es de facto keine weitere Infektion an einer Schule im Gmünder Bezirk“.

Verdacht bzw. Quarantäne ist nicht gleich CoV-positiv

Zwischen 50 und 100 Personen aus dem Bezirk werden derzeit, so Grusch, täglich zur Testung angemeldet. Ein Verdachtsfall mit Symptomen bedeute allerdings nicht automatisch eine CoV-Infektion. In der Mitte liegen zudem Hochrisiko-Kontaktpersonen der Kategorie eins, die über längere Zeit Nahkontakt zu einer infizierten Person hatten, und deren Tests durch die Behörde veranlasst werden. Infizierte und auch Hochrisiko-Personen müssen wie im Schulzentrum in Quarantäne.

Zwei weitere positive Tests am Montag und Dienstag

Bis Dienstag ereilten den Gmünder Bezirk ohne Zusammenhang mit Schulen dennoch die Covid-Fälle 20 und 21: Einer steht laut Grusch „wahrscheinlich“ in Zusammenhang mit einem großen Zwettler Cluster, der auch den Bürgermeister von Schwarzenau erfasste, beim zweiten läuft die Kontakt-Erhebung noch.