Gute Bilanz nach der Matura in Gmünd. Klassensprecher und Direktoren über die Prüfungen, Ergebnisse, Feiern und Maturareisen.

Von Anna Hohenbichler. Erstellt am 11. Juni 2021 (04:59)
Symbolbild
shutterstock.com/Chinnapong

Die Reife- und Diplomprüfungen an den höheren Schulen sind geschlagen, auch die Noten wurden schon verkündet. Die Bilanz im Gmünder Gymnasium und im Schulzentrum fällt sowohl in den Direktionen als auch in den Klassen positiv aus. Zu den Rahmenbedingungen der Maturazeugnis-Verteilung gibt es in den beiden Schulen unterschiedliche Ideen.

Keine negativen Noten im Gym. Gym-Direktor Günter Czetina ist heuer besonders stolz: Es habe bei den Reifeprüfungen keine einzige negative Leistung an der Schule gegeben – in Mathematik seien sogar mehr als die Hälfte der Arbeiten mit einem „Sehr gut“ oder „Gut“ benotet worden. „Die Matura ist bei uns heuer sehr gut ausgefallen“, freut er sich. Nach seinen Einschätzungen liegt das BG und BRG Gmünd über dem Bundestrend. „Das ist in Gmünd aber keine Ausnahme“, sagt Czetina.

Weil: Die Schule sei relativ klein und habe gute Schüler. „Es gab nicht wirklich ein Fach, das uns schwer gefallen ist. Was wir aber sagen können: Mathematik ist definitiv entschärft worden“, erzählt Hannah Hofmann, Klassensprecherin der 8a.

Krammer: „Ergänzungsunterricht Goldes wert.“ Auch Schulzentrum-Direktorin Cordula Krammer freut sich über gute Schüler: „Wir hatten heuer sehr fleißige und eifrige Abschlussklassen, die insgesamt leistungsstark waren.“ Auch sie verortet die Ergebnisse an der Schule über dem Bundesschnitt. Dass Covid und das damit verbundene Distance Learning gleich von Beginn des Schuljahres an im Hinterkopf von Lehrern und Schülern waren, sei in der Maturavorbereitung nicht unwichtig gewesen, die Präsenzzeiten seien dementsprechend genutzt worden. „Auch der Ergänzungsunterricht jetzt im Frühling war Goldes wert“, sagt Krammer.

Mindestmaß von allen erfüllt. „Einige von uns taten sich leichter und andere schwerer. Im Großen und Ganzen war die Matura aber nicht so schwer wie gedacht, jeder von uns war gut vorbereitet“, resümiert Serkan Sönmez, Klassensprecher der 5b der HAK. In der 5a sah man die Prüfung in Betriebswirtschaft und Rechnungswesen als größte Herausforderung, die zentral erstellten Prüfungen dafür als geringere Hürde, erzählt Klassensprecherin Elena Müllner.

Das Leistungsminimum sei aber – wie Krammer betont – bei allen schriftlichen Arbeiten erreicht worden: „In den meisten Fällen hat die Jahresnote dazu geführt, dass die Schüler am Ende positiv waren.“ Zu einer freiwilligen mündlichen Maturaprüfung hat sich an den höheren Schulen im Bezirk wie berichtet niemand angemeldet.

Gym:ZeugnisseaufSchlossWeitra. Während die Zeugnisverteilungen im Schulzentrum ohne große Feierlichkeiten geplant sind, will das Gymnasium auf Schloss Weitra ausweichen. Die Location war auch für den Maturaball angedacht, am 18. Juni soll es nach dessen Absage zur Zeugnisübergabe dorthin gehen: „Das gibt dem einen feierlichen Rahmen“, sagt Direktor Czetina.

Maturareisen fallen im Schulzentrum aus – zumindest gemeinsame. Im Gymnasium soll es indes für Schüler der 8a nach Malta gehen: „Das Land hat eine gute Inzidenz, wir haben schon gebucht“, erzählt Klassensprecherin Hannah Hofmann. Die 8b plant eine Reise zu „XJam“ nach Kroatien.