Bezirk Amstetten: Unternehmen sind für 3G gerüstet

Die heimischen Betriebe zeigen sich gut auf die 3G-Regel vorbereitet.

Erstellt am 10. November 2021 | 04:00
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Innerhalb weniger Tage war das Sortiment an PCR-Tests im Interspar aufgebraucht.
Foto: MargitBrückner

Die Unternehmen und ihre Mitarbeiter haben sich gut auf die gültigen 3G-Regeln am Arbeitsplatz eingestellt. Seit 1. November gilt diese Regelung, das bedeutet, dass Arbeitnehmer getestet, genesen oder geimpft sein müssen. „Wir testen schon seit über einem Jahr selber im Haus und sind jetzt gerade dabei, den Bedarf zu erheben. Noch haben wir die Anzahl im Griff“, erklärt etwa Evie Roseneder, Unternehmenssprecherin der Umdasch Group . Wären, wie ursprünglich ja angedacht, nur noch PCR-Test gültig gewesen, würde sich die Logistik verkomplizieren. „Dann hätten wir das sicher nicht so leicht im Haus abwickeln können“, sagt Roseneder.

Andreas Hochstrasser, Betriebsrat bei der Firma Wieland in Amstetten, zeigt sich erleichtert, dass für Ungeimpfte und Nicht-Genesene die PCR-Tests nun doch nicht ab 15. November notwendig sein werden. Hier sei das Problem, dass diese nur schwer verfügbar sind. „Die PCR-Tests sind ja ständig vergriffen. Und vor allem im Schichtbetrieb ist es schwierig, dass dann wirklich alle, die den Test brauchen, ihn auch rechtzeitig haben.“ Bei ihm im Betrieb würde die 3G-Regel schon länger gelten, wobei die Mitarbeiter ihr Zertifikat oder ihre Testbescheinigung bis jetzt nur freiwillig herzeigen mussten. „Wer jetzt keinen Nachweis hat, der muss mit Maske arbeiten“, sagt Hochstrasser.

Vor allem im Schichtbetrieb ist es schwierig, dass alle, die den Test brauchen, ihn auch rechtzeitig haben Andreas hochstrasser Betriebsrat

In der Tischlerei Schneider in Euratsfeld bietet man schon geraume Zeit Antigentests an. Das wird von den Mitarbeitern auch gerne angenommen. „Wir haben damit schon im Frühjahr begonnen. Mittlerweile ist es aber auch so, dass fast alle Mitarbeiter geimpft sind“, schildert Katharina Lumplecker. Für den Fall, dass PCR-Tests nowendig werden, brauche es allerdings noch deutlich mehr Angebote.

Der Andrang auf die PCR-Tests zeigte sich übrigens auch bei den Spar-Filialen. Hier kam es immer wieder dazu, dass der Bestand „leer geräumt“ wurde. „Wir haben in Niederösterreich rund 170 Apotheken, die ein entsprechendes Angebot zur Verfügung stellen. Bis zu 100 auch am Wochenende. Und auch 160 Ärzte bieten gratis Tests an. Im Lauf des Monats sollen dann auch in allen Spar-Filialen Kits erhältlich sein. Scheinbar kommt man nicht mit dem Produzieren nach“, so Gesundheitslandes-rätin Ulrike Königsberger-Ludwig .

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