Wohnprojekt präsentiert: "Große Chance für Strengberg". Firma Simader baut am Grund des alten Steinkellner- Gasthauses 50 Wohnungen. Auch öffentliche Räume für die Gemeinde werden darin angedacht.

Von Daniela Führer. Erstellt am 20. September 2020 (06:21)

Vergangene Woche wurde dem Strengberger Gemeinderat ein geplantes Bauvorhaben präsentiert, das den Ort maßgeblich prägen wird. Am Grund des Unterberger-Hofes errichtet die Firma Simader einen großen Wohnbau mit 50 bis 60 Eigentumswohnungen. Die Altbestände, also das ehemalige Gasthaus Steinkellner und auch das Kaufhaus Hödl, werden geschliffen. Auf über 8000 Quadratmeter Fläche entsteht mitten im Ortszentrum ein Neubau.

„Derzeit sind 50 Wohnungen angedacht, mit der Option, dass die Gemeinde noch zusätzlich Räumlichkeiten für die Öffentlichkeit nutzt. Da stehen die Ideen im Raum, etwa einen Mehrzwecksaal zu integrieren, die Musikschule umzulegen oder Platz für ein Café, Büros oder eine Arztpraxis zu schaffen. Das müssen wir jetzt auf Gemeindeseite noch entscheiden und kommt natürlich auch auf die Kosten an. Wenn wir uns dagegen entscheiden, werden es mehr Wohnungen“, erklärt Bürgermeister Johann Bruckner.

Eins sei für ihn jedoch klar: „Hier entsteht etwas Großartiges. Der Bedarf an Wohnungen ist da und es ist in Strengberg wirklich einmalig, dass man in den Altbestand eine ganz neue Substanz reinbekommt.“

Nach der letztwöchigen Präsentation geht es nun in die konkrete Planungsphase des Projekts. „Der Baubeginn ist für das zweite Quartal 2021 geplant. Die Wohnungen werden zwischen 50 und 130 Quadratmeter groß sein und der Bau entsteht in einer der schönsten Lagen von Strengberg mit Blick ins Mostviertel. Wenn alles nach Plan läuft, werden die Wohnungen schon 2022 bezugsfertig sein“, sagt der Bürgermeister.

In den Ausschüssen sowie im Strengberger Gemeinderat werde nun weiter über das Vorgehen auf Gemeindeseite beraten: „Wir werden uns ansehen, wie die Flächen aussehen sollten, die wir öffentlich nutzen könnten, und würden diese mit dem Architekten Oliver Dornstädter dann einplanen“, erklärt der Ortschef. Dieser Plan werde schließlich bei einem Bürgerstammtisch präsentiert.