Haager Volksfest findet nicht statt. Corona-Auflagen machen Austragung im September unmöglich. Derzeit verhandeln die Volksfest-Macher mit der Firma Thurner Vergnügungsbetriebe über eine Verschiebung auf 2022.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 26. Mai 2021 (05:40)
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privat

Seit 1959 findet alle zwei Jahre das beliebte und weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannte Haager Volksfest statt. Heuer fällt es jedoch dem Coronavirus zum Opfer und muss abgesagt werden.

„Aufgrund der Situation ist es schwer vorstellbar, dass sich im September tausende Leute auf engstem Raum tummeln und bis spät in die Nacht feiern. Zudem ist es bei einer so großen Anzahl an Besuchern kaum zu bewältigen, die erforderliche Kontrolle der 3G-Regel – oder welche Maßnahmen es dann im Herbst auch immer geben wird – gewissenhaft und lückenlos durchzuführen“, beschreiben die operativen Volksfest-Organisatoren rund um Bürgermeister Lukas Michlmayr und Stadtmarketing-Obmann Gerhard Stubauer die Situation.

Mit eingebunden in die Organisation ist weiters die Haager Stadtkapelle mit Obmann Harald Weidinger, die das große Musikzelt betreibt sowie der Pächter der Mostviertelhalle, Bert Wieser. Seit 2003 wird das Volksfest von der Firma Vergnügungsbetriebe Thurner mit großer Unterstützung seitens der Haager Gemeinde organisiert. Erschwerend kommt dieses Jahr hinzu, dass nach dem unerwarteten Tod des ehemaligen Stadtamtsdirektors Gottfried Schwaiger nun auch jene Person fehlt, die die Zügel bei der Volksfest-Organisation in Händen hält.

Derzeit laufen mit der Firma Thurner sowie den Organisatoren der Wachauer-Messe, die immer vor dem Haager Volksfest stattfindet, Gespräche über eine Verschiebung auf nächstes Jahr. Diese wäre nur dann möglich, wenn auch die Wachauer-Messe verschoben wird. In Haag würde sich eine Verschiebung auch deshalb anbieten, weil man im nächsten Jahr 90 Jahre Stadterhebung feiert.