FF Krenstetten erlebt das Ende einer Ära

Gottfried Bühringer und Gerhard Halbartschlager blicken auf erfolgreiche 20 Jahre bei der FF Krenstetten zurück.

Erstellt am 28. Januar 2021 | 04:18
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Gottfried Bühringer übernahm gerne die Rolle des Sprechers beim Florian des Mostviertels.
Foto: FF Krenstetten

Als Gottfried Bühringer und sein Stellvertreter Gerhard Halbartschlager am 27. Jänner 2001 das Kommando über die Feuerwehr Krenstetten übernahmen, wurde in Österreich noch mit Schilling bezahlt. Am kommenden Wochenende geht mit der Neuwahl des Kommandos ihre Ära zu Ende.

„Persönlich erinnere ich mich an einige herausfordernde Einsätze, aber auch an Highlights wie den Feuerwehrhausumbau im Jahr 2002 sowie die Anschaffung des Kommandofahrzeuges und des Mannschaftstransportfahrzeuges. Die schönsten Momente waren aber die vielen Begegnungen und Gespräche mit den Menschen, egal ob mit eigenen Mitgliedern, den vielen Kameraden, die wir bei Bewerbsteilnahmen kennenlernen durften, oder auch mit der Bevölkerung“, sagt Bühringer.

Die Werbung neuer Mitglieder war dem Kommandanten auch immer ein besonderes Anliegen. „Sehr freute ich mich am 6. Jänner 2008, als wir neun junge Mitglieder in die Feuerwehr übernehmen konnten.“

Da die Feuerwehr Kren-stetten ein überschaubares Einsatzgebiet und Einsatzaufkommen aber einen hohen Mitgliederstand (118 inklusive Kinder- und Jugendfeuerwehr) hat, ist sie seit vielen Jahren im Bewerbswesen sehr aktiv.

Bühringer durfte als Kommandant über viele Erfolge jubeln. So hat die Wehr 2004 in St. Pölten ihren ersten Landessieg gefeiert, dem fünf weitere folgten. Seit 1993 hat sich Kenstetten für jeden Bundesbewerb qualifiziert. „2003 belegten wir in Innsbruck in Bronze A den 6. Platz und 2008 in Wien sogar den 4. Platz. Ein weiteres Highlight war der 1. Platz beim Firecup im Rahmen des Landesbewerbes in Amstetten im Jahr 2008“, erinnert Bühringer.

Im Jahr 2012 erfüllte sich für die Mitglieder der Bewerbsgruppe ein Traum. Mit Landessiegen in den Jahren 2010 und 2011 qualifizierten sie sich für die Weltmeisterschaft in Mühlhausen im Jahr 2013. „Es war eine unvergessliche Woche für die Teilnehmer und die Schlachtenbummler. Ein 13. Platz beim Bewerb war der Lohn für die konsequente Arbeit“, erzählt der scheidende Kommandant.

Im Jahr 2000 veranstaltete die Krenstettner Wehr erstmals den „Florian des Mostviertels“ auf der Sportanlage in Aschbach. In den Jahren 2015 – 2019 versuchte man mit dem Bezirkscup, möglichst viele Bewerbsgruppen zur Teilnahme bei den Bewerben auf Abschnitts- und Bezirksebene zu motivieren.

„Feuerwehrintern haben Gerhard Halbartschlager und ich nun alles für eine Übergabe des Kommandos vorbereitet. Es überrascht wohl nicht, dass unsere Nachfolger aus den Reihen der Bewerbsgruppe kommen werden“, sagt Bühringer.