Schule in Langenhart wird aufgestockt. Die Volks- und Sonderschule in Langenhart wird um über 400 Quadratmeter erweitert. Auch das Dach wird saniert.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 09. April 2021 (04:53)
Die Volks- und Sonderschule in Langenhart wird erweitert. Der erdgeschoßige Trakt neben dem Eingang wird um zwei Obergeschoße erhöht.
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Um die 250 Kinder besuchen Jahr für Jahr die Volks- und Sonderschule in Langenhart. Das im Jahr 1970 errichtete und 2002 sanierte Gebäude platzt daher aus allen Nähten. Als 2017 das Projekt der Ganztagesschule in verschränkter Form gestartet wurde, fand auch eine Begehung seitens des Landes statt. „Da hat sich herausgestellt, dass mindestens 300 Quadratmeter an Räumlichkeiten fehlen“, erklärt die für die Schulen zuständige Stadträtin Andrea Prohaska. Im Sommer 2018 wurde dann zudem festgestellt, dass es Probleme mit dem Dach gibt.

Geplant war daher, die Sanierung des Daches und die Erweiterung der Schule im Jahr 2021 durchzuführen. Das Projekt wurde dann aber im Vorjahr aufgrund der unsicheren Finanzlage aufgrund der CoronaKrise wieder gestoppt. Nun setzt man die Planungen nach dem Grundsatzbeschluss des Gemeinderats in der Vorwoche wieder fort.

Nachdem bereits bei zwei früheren Terminen mit den Direktorinnen und Pädagogen der Schulen an einem Konzept gearbeitet worden war, findet am 23. April das nächste Treffen in großer Runde statt, um dann genaue Pläne für den Ausbau erstellen zu können. Fix ist, dass der erdgeschoßige Trakt neben dem Eingang um zwei Obergeschoße erhöht wird. „Durch diese Aufstockung schaffen wir mehr als 400 zusätzliche Quadratmeter“, informiert Andrea Prohaska.

Start im Juni 2022, Bauzeit zehn Monate

Der Ausbau der Schule soll nächstes Jahr in der vorletzten Juni-Woche in Angriff genommen werden. Über den Sommer sollen die gröbsten Bauarbeiten erfolgen, damit dann ab Herbst ein ungestörter Schulbetrieb stattfinden kann. Man rechnet mit einer Bauzeit von rund zehn Monaten. Im Zuge der Erweiterung des Gebäudes werden auch die Dachsanierungsarbeiten durchgeführt. „Die schadhaften Platten wurden schon im Vorjahr ausgetauscht. Dadurch haben wir Sicherheit bis zur Umsetzung des Projektes“, betont die Stadträtin.

Dieses Projekt wird sich mit rund 2,4 Millionen Euro zu Buche schlagen. „Das ist schon eine sehr detaillierte Kostenschätzung. Da ist auch die Einrichtung schon enthalten“, weiß Prohaska.