Schmuck zu minder. Dämmerungseinbrüche / Diebe zogen in einem Haus ohne Beute ab. In anderen Gebäuden ließen sie allerdings Wertgegenstände mitgehen.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 27. Oktober 2014 (11:39)
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Dämmerungseinbrecher suchten in der Vorwoche ein Haus im Amstettner Ortsteil Eisenreichdornach heim. Sie brachen ein Kellerfenster auf und gelangten so ins Gebäude. Die Ganoven begnügten sich nicht damit, das Haus zu inspizieren, sie öffneten Kästen und Laden und warfen den Inhalt auf den Boden.

Anspruchsvoll: Täter-Duo ließ alles liegen

„Es sah aus, wie man es sonst nur im Fernsehen sieht, wenn Wohnungen verwüstet wurden“, sagt ein Kriminalbeamter. Offenbar waren da sehr anspruchsvolle Diebe am Werk, denn sie fanden zwar den Schmuck der Hausherrin, aber dieser war ihnen zu minder und sie ließen ihn zurück. Auch sonst dürfte nichts weggekommen sein.

Vermutlich handelte es sich um zwei Täter. Die Mutter des Opfers, die im Nachbarhaus wohnt, bemerkte gegen 18.50 Uhr zwei Männer, die in Richtung Schimming gingen, ein Bauer sah dort etwa zur selben Zeit zwei Autos wegfahren.

Wohnhaus in Haag durchwühlt, Schmuck gestohlen

Dämmerungseinbrüche mehren sich in letzter Zeit im Bezirk. So drangen unbekannte Täter in der Vorwoche auch noch in ein anderes Haus in Amstetten ein und ließen Schmuck und Bargeld mitgehen.

In Seitenstetten suchten Unbekannte am frühen Abend ein Einfamilienhaus heim und stahlen Schmuck und Golddukaten in unbekannter Höhe.

In Haag brachen Einbrecher die Terrassentüren eines Wohnhauses auf, drangen ins Innere ein, durchsuchten sämtliche Schubladen und Kästen und stahlen Schmuck.

St. Valentin: Loch in Terrassentür gebohrt

Auch in Wallsee verschafften sich unbekannte Täter über die Terrassentür Zugang zu einem Wohnhaus und stahlen Bargeld.

In St. Valentin versuchten Einbrecher in ein Haus in der Brahmsstraße einzudringen. Sie bohrten auf Höhe des Griffes ein Loch in die Terrassentür. Der Hausbesitzer wurde dabei aber wach und die Täter ergriffen die Flucht.

Bei einem Haus in der Raiffeisenstraße hatten sie mehr Glück. Sie drangen ins Gebäude ein, zogen aber offenbar ohne Beute wieder ab.


Tipps der Polizei:

  • Bei Verlassen des Hauses in einem Zimmer das Licht eingeschaltet lassen. Bei längerer Abwesenheit Zeitschaltuhren verwenden und unterschiedliche Einschaltzeiten für die Abendstunden programmieren.

  • Im Außenbereich Bewegungsmelder installieren

  • Lüften nur, wenn man zu Hause ist, denn ein gekipptes Fenster ist für einen Täter leicht zu überwinden.

  • Bewahren Sie nur wenig Bargeld zu Hause auf. Hinterlegen Sie Ihre Wertsachen bei Ihrer Bank in einem Wertesafe (nicht in den Brieffächern)

  • Nachbarschaftshilfe: Halten Sie Kontakt zu Ihren Nachbarn. So wissen Sie, was vorgeht und erkennen ungewöhnliche Aktivitäten sofort.

  • Verdächtige Beobachtungen an die Polizei melden. Lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig. Notruf: 133