Ansturm auf das neue Haager Rathaus. Viele Gäste kamen am Freitag Vormittag, um der Feier zur Eröffnung des neuen Haager Rathauses beizuwohnen.

Von Daniela Führer. Erstellt am 28. April 2014 (14:27)
NOEN, Foto: Schlemmer
Die Ehrengäste zeigten sich begeistert vom neuen, modernen Standesamt im Haager Rathaus. Am Bild: Stadtpfarrer Karl Schlögelhofer, Bundesrat Andreas Pum, Bürgermeister Josef Sturm, zweiter Landtagspräsident Johann Heuras, Bezirkshauptmann Martina Gerersdorfer, Landtagsabgeordneter und Bürgermeister Anton Kasser sowie »Vorbewohner« Direktor Klaus Losbichler, Regionalleiter der Sparkasse OÖ Steyr-Haag.

STADT HAAG / Bei der offiziellen Feier zur Eröffnung des neuen, umgebauten Rathauses am Haager Hauptplatz war das Foyer zum Bersten gefüllt. Zahlreiche prominente Ehrengäste, die beteiligten Professionisten, Gemeindebedienstete und viele Haager Bürger nutzten die Gelegenheit, um sich die neuen Räumlichkeiten anzusehen.

1.000 Quadratmeter Nutzfläche stehen den zwölf Bediensteten über drei Stockwerke verteilt nun zur Verfügung. Im Dachgeschoß erfolgten die größten Umbauarbeiten. Dort wurden ein großer Sitzungssaal und ein neuer Trauungsaal eingerichtet. Beide Räume ließen die Besucher nur so staunen. Die künstlerische Gestaltung von Johann Rauchegger in beiden Räumen zeugt von Stil und Eleganz. Übrigens wird Johann Rauchegger auch der Erste sein, der im neuen Standesamt das „Jawort“ ausspricht. Er wird am 3. Mai heiraten. Nach 36 gemeinsamen Jahren beschlossen der charismatische Künstler und seine Lebensgefährtin, aus gegebenem Anlass dort als erstes Paar zu heiraten.

„Hochsicherheitsarchiv“ im Keller des Rathauses 

Stadtpfarrer Karl Schlögelhofer nahm die Segnung des Gebäudes vor. Ansprachen kamen von Bürgermeister Josef Sturm und dem zweiten Landtagspräsidenten Johann Heuras. Baumeister Erwin Hackl berichtete von den Bautätigkeiten, die in insgesamt fünf Monaten abgeschlossen wurden. „14 Firmen waren an den Arbeiten beteiligt“, erzählte der Baumeister. Neben dem Umbau im Dachgeschoß wurde ein neuer, offener Bürgerservicebereich im Eingangsfoyer eingerichtet. Dort können viele Bürgeranfragen prompt behandelt und erledigt werden.

Im Keller fanden Lager- und Archivraum Platz. Da der Tresor der vormals im Haus beheimateten Sparkasse nach wie vor dort steht, ist das Archiv also „ein Hochsicherheitsarchiv“, wie Hackl bei seiner Rede scherzend anmerkte. Weiters wurde die Öl- durch eine Gasheizung ersetzt, die Außenfassade wurde zum Teil in Absprache mit dem Denkmalschutzamt restauriert und saniert, sämtliche Leitungen und die Technik wurden erneuert sowie die räumliche Einteilung teilweise adaptiert.