St. Valentiner wollen Halle mit Leben erfüllen. Kreative Bürger erarbeiten inhaltlichen Fahrplan für Veranstaltungshalle.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 03. Februar 2021 (04:48)
Wie die Veranstaltungshalle samt Musikschule heißen soll, darf die St. Valentiner Bevölkerung entscheiden.
NOEN

Der Bau des Veranstaltungszentrums mit angeschlossener Musikschule beschäftigt die Stadtgemeinde St. Valentin unter der Leitung von Bürgermeisterin Kerstin Suchan- Mayr und Kulturstadtrat Leopold Feilecker schon seit Jahren.

Wie das Millionenprojekt in der Langenharterstraße aussehen soll, wurde im Jahr 2016 in einem EU-weiten Architekturwettbewerb ermittelt. Seither wurde an zahlreichen Details gefeilt, um die perfekte Funktionalität zu gewährleisten.

Zeitgemäß mit großer Flexibilität

Die Halle präsentiert sich zeitgemäß mit großer Flexibilität und kann mit einem beispielbaren Foyer ebenso aufwarten wie mit einem großen Saal und einem kleineren Vortragsraum. Der Musikschulbereich ist rund um das Atrium angeordnet. Der Spatenstich wird noch im heurigen Jahr erfolgen, die Bauzeit der Halle ist auf etwa zwei Jahre angelegt.

„Das Veranstaltungszentrum mit neuer Musikschule kommt nun in die Umsetzungsphase und endlich wird sichtbar, was in intensiver Planungs- und Vorbereitungszeit ausgearbeitet wurde. Es wird für St. Valentin etwas ganz Besonderes werden und soll vor allem ein Haus für alle sein“, freut sich Bürgermeisterin Suchan-Mayr auf die Umsetzung des Großprojekts.

Wie das neue Haus künftig mit Leben erfüllt werden soll, wird sich nun eine Gruppe aus kreativen Personen aus St. Valentin überlegen und aufbereiten. „Es gibt viele Veranstaltungen, die einfach von den bereits bestehenden übernommen werden können, jedoch bietet das durchdachte Raumkonzept neue Perspektiven für Kunst und Kultur und gesellschaftliche Events für alle Altersgruppen“, ist die Stadtchefin überzeugt.

Bürger dürfen über den Namen entscheiden

Die Arbeitsgruppe besteht aus Gemeindebürgern, die in den Bereichen Kultur, Sport, Kinder- und Jugendkultur oder Kunst Erfahrung haben und die Kompetenz mitbringen, einen inhaltlichen Fahrplan für das ambitionierte Projekt zu schaffen.

„Wir haben so viel Potenzial in St. Valentin. Da brauchen wir keinen externen Berater“, betont Stadtmarketing-Geschäftsführerin Doris Haider. Der erste Termin der Arbeitsgruppe ist für Ende Februar anberaumt. „Wir warten jetzt bis 8. Februar, ob das Treffen online oder face-to-face stattfinden kann“, erklärtHaider.

Damit sich die Bevölkerung mit dem Projekt möglichst gut identifizieren kann, wird sie auch miteinbezogen. Aufgabe der Arbeitsgruppe wird es nämlich auch sein, einen Namen für die Halle mit Musikschule zu finden. „Drei Vorschläge sollen der Bevölkerung präsentiert werden und die letztgültige Entscheidung treffen dann die Valentinerinnen und Valentiner“, verrät Haider.

Umfrage beendet

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