Behambergs Schuldenstand sinkt. Erster Nachtragsvoranschlag wirkt sich äußerst positiv auf die Gemeindefinanzen von Behamberg aus.

Von Sabine Hummer. Erstellt am 21. September 2017 (05:41)
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Symbolbild

Mit dem ersten Nachtragsvoranschlag des Haushaltsjahres 2017 wurde am Mittwoch die Sitzung des Gemeinderates gestartet.

Durch ein dickes Einnahmenplus aufgrund von höheren Ertragsanteilen (insgesamt 2,7 Millionen Euro) und diversen Einnahmen (zum Beispiel 125.000 Euro an Aufschließungsbeiträgen) können zahlreiche Vorhaben realisiert werden.

Rund 561.000 Euro werden dem Außerordentlichen Haushalt zugeführt, weiters kann eine Rücklage in der Höhe von zirka 327.000 Euro für nächstes Jahr gebildet werden. „Das ist sehr erfreulich, da wir wissen, dass vor allem im Straßenbau einiges zu tun sein wird“, sagte Bürgermeister Karl Josef Stegh vor dem versammelten Gemeinderat.

Schulden werden um 256.100 Euro gesenkt

Die geplante Kreditaufnahme für das Amtshaus ist nun doch nicht erforderlich, die Darlehen für das Altstoffsammelzentrum und den Bauhof können vorzeitig getilgt werden, das wirkt sich positiv auf die Entwicklung des Schuldenstandes aus. „Im Rechnungsvoranschlag war geplant, den Schuldenstand zu erhöhen. Nun können wir die Schulden sogar um 256.100 Euro senken“, informierte Stegh. Für Ende 2017 sei ein Schuldenstand von 3.395.800 Euro prognostiziert.

Der Nachtragsvoranschlag wurde einstimmig angenommen. „Es ist sehr erfreulich, dass wir uns in die Gegenrichtung dessen entwickeln, was wir veranschlagt haben“, meinte SPÖ-Fraktionsführer Gerhard Leitner zur Schuldenentwicklung.

Insgesamt standen 13 Punkte auf der Tagesordnung. So wurde die Sanierung des WVA Reduzierschachts in der Poststraße beschlossen, ebenso die Sanierung des Seniorenwohnhauses Behamberg 35 sowie die Vergabe der Bauarbeiten zur Außengestaltung des Amtshauses. Das Projekt Wasser- und Abwasserversorgungsanlage Schachnersiedlung (Investitionssumme 301.100 Euro) kann schon heuer durchgezogen werden. Einen einstimmigen Zuspruch für die Umsetzung der Wasserversorgungsanlage nach Kürnberg gab es ebenfalls.