Gemeinderatssitzung in St. Valentin entwickelte sich positiv

Haushaltspotenzial und Nettoergebnis sind im genehmigten Nachtragsvoranschlag nun nicht mehr negativ.

Erstellt am 19. November 2021 | 06:37
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Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr präsentierte den positiven Nachtragsvoranschlag.
Foto: SPÖ

Bei der Gemeinderatssitzung am Donnerstag genehmigten die Mandatare einstimmig den ersten Nachtragsvoranschlag für das Jahr 2021. Dieser war notwendig geworden, weil Corona-bedingt zahlreiche Einnahmen und Ausgaben neu budgetiert werden mussten. Und die Entwicklung war sehr positiv.

„Das Haushaltspotenzial war im Voranschlag noch negativ, jetzt sind wir mit 925.000 Euro positiv“, erklärte Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr. Ebenso positiv entwickelte sich das Nettoergebnis. Lag man beim Voranschlag noch mit einer Million Euro im Minus, weist der Nachtragsvoranschlag nun ein positives Ergebnis von rund 1,5 Millionen Euro auf. Zudem wurde bei der Kommunalsteuer eine halbe Million Euro mehr an Einnahmen erzielt.

Eine Entwicklung, die auch von ÖVP und FPÖ, die das Budget im Vorjahr noch abgelehnt hatten, goutiert wurde. „Im Vorjahr habe ich den Voranschlag massiv kritisieren müssen. Heute schaut die Geschichte anders aus. Heuer darf ich mich freuen. Schön, dass wir wieder positiv in die Zukunft blicken können“, meinte FPÖ-Gemeinderat Johannes Lugmayr. Er appellierte aber auch daran, das Jahr 2020 nicht so schnell hinter sich zu lassen. „Vergessen wir nicht, dass die Situation von heute auf morgen anders sein kann.“

„In Summe gesehen ist das eine Entwicklung, die wir positiv betrachten können“, zeigte sich auch ÖVP-Stadtrat Andreas Pum zufrieden. Dies sei auch notwendig, um sich Projekte wie das Veranstaltungszentrum leisten zu können: „Wir müssen schauen, dass wir unseren Projekten gewachsen sind. Würden uns die Einnahmen fehlen, wäre in der Stadt Stillstand.“