Haag: Geh- und Radweg wurde fertiggestellt. Rund 900.000 Euro wurden in den letzten drei Jahren für Geh- und Radwege entlang der B42 und der L85 im Bereich des Tierparks investiert.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 30. September 2020 (11:30)
Stadtrat Johann Feuerhuber, Franz Stiedl (Leiter der Straßenbauabteilung Amstetten), Landesrat Ludwig Schleritzko, Bürgermeister Lukas Michlmayr und Gerald Buchner von der Straßenmeisterei Haag (von links) freuen sich über die Fertigstellung des Radwegs entlang der B42.
Land Nö

In den letzten drei Jahren wurden in Haag auf einer Gesamtlänge von rund 800 Metern entlang der B42 und der L85 im Bereich des Tierparks Geh- und Radwege errichtet. Auch dank der Bereitschaft der Grundbesitzer, die die für den Bau benötigten Grundstücksflächen zur Verfügung stellten, konnte das Projekt realisiert werden.

Seit Kurzem sind die Arbeiten für den zweiten Abschnitt an der B42 von der Ampelkreuzung bis zur Firma Ochsner abgeschlossen. Dieser Geh- und Radweg wurde beidseitig der Landesstraße geführt und in einer Breite von zweieinhalb Metern zuzüglich der beidseitigen Bankette in der Breite von einem halben Meter ausgeführt. Der Geh- und Radweg wurde teilweise mittels Hochbordsteinen oder Trenngrün vom Fließverkehr der Straße getrennt. Die Kosten für das gesamte Projekt in Höhe von rund 900.000 Euro wurden unter anderem im Rahmen der „Radwegförderung außerorts“ finanziert.

Land unterstützt Gemeinden beim Radweg-Ausbau

Landesrat Ludwig Schleritzko nahm nun in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner im Beisein von Bürgermeister Lukas Michlmayr die Fertigstellung der Arbeiten für den zweiten Abschnitt des Geh- und Radweges vor. „Mit dem Bau des Geh- und Radweges entlang der B42 wurde ein weiteres Teilstück eines Gesamtprojektes für die Verbesserung der Radweginfrastruktur in der Region geschaffen und damit die Verkehrssicherheit für die Fußgänger und Radfahrer maßgeblich erhöht“ erklärte Schleritzko. Niederösterreich möchte in den nächsten Jahren den Radanteil der täglichen Wege deutlich erhöhen und damit auch die CO2-Emissionen reduzieren. „Dieses Ziel kann nur gemeinsam mit den Gemeinden erreicht werden. Das Land Niederösterreich unterstützt und schafft die notwendigen Rahmenbedingungen dafür“, ergänzte der Landesrat.