„Königin aller Komödien“ beim Theatersommer Haag. Alexander Pschill führt 2018 bei der Shakespeare-Komödie „Was ihr wollt“ Regie. Gerti Drassl und Intendant Christian Dolezal werden in Hauptrollen zu sehen sein.

Von Ingrid Vogl. Erstellt am 25. November 2017 (04:51)
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Katharina Baumfried, Bürgermeister Lukas Michlmayr, Regisseur Alexander Pschill, Intendant Christian Dolezal, Schauspielerin Gerti Drassl und Geschäftsführer Gerhard Stubauer (von links) freuen sich schon auf den Haager Theatersommer 2018.
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„Es ist die Königin aller Komödien – vom König aller Stückeschreiber“, schwärmt Intendant Christian Dolezal von Shakespeares Komödie „Was ihr wollt“, die im kommenden Jahr beim Haager Theatersommer zu sehen sein wird. Was das Haager Publikum erwartet, das verriet das Theatersommer-Team am vergangenen Freitag im Rahmen einer Pressekonferenz.

Historisch oder modern? „Es wird irgendwas dazwischen werden“

Dolezal, der auch heuer wieder selbst auf der Bühne stehen wird, verspricht für das 2018er-Stück vor allem eines: „eine Riesenhetz und ein virtuoses Verwirrspiel“. Dass die Besucher viel zu lachen haben werden, dafür soll Regisseur Alexander Pschill sorgen. „Ich freue mich wahnsinnig, dass ihr dieses Stück ausgesucht habt. Es hat etwas Karnevalartiges an sich“, blickt er seiner Aufgabe mit viel Vorfreude entgegen.

Wie Pschill das Stück anlegen wird, steht momentan noch nicht fest. „Es wird nicht in der historischen Zeit spielen, aber es wird auch keine Handys und Jeans auf der Bühne geben. Es wird irgendwas dazwischen werden“, war ihm jedoch zu entlocken.

Mit Ausnahme von zwei Rollen steht das Ensemble bereits. Eine der Hauptrollen wird „Vorstadtweib“ Gerti Drassl übernehmen, die auf der Haager Theaterbühne bereits Stammgast ist. „Ich habe mich verknallt in Haag und mag den Platz total gern“, gestand die gebürtige Südtirolerin, die vor kurzem mit dem deutschen Schauspielpreis ausgezeichnet wurde. Auch die Shakespeare-Komödie liebt Drassl heiß. Schließlich wirkte sie als 14-Jährige bereits bei einer Schul-Aufführung von „Was ihr wollt“ mit.