Ein bunter Medienmix in der Straßengalerie

Erstellt am 11. August 2022 | 04:44
Lesezeit: 2 Min
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„Pflanzung“ heißt die Arbeit von Isabell Kneidinger, die im Auslagenbereich der Straßengalerie in der Bahnhofstraße zu sehen ist.
Foto: Kogler
Innerhalb eines Fests wurde die Straßengalerie des Kunst-und Kulturvereins „ent“ eröffnet.
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Betritt man die Straßengalerie in einem ehemaligen Kleidergeschäft in der Bahnhofstraße, taucht man in eine Welt ein, die man am Land gar nicht für möglich hält. Man wähnt sich in der Großstadt. Der Verein „ent“ organisiert neben diversen Kulturprogrammen mit Workshops sowie Konzerten auch Ausstellungen.

Der ersten Ausstellung des Vereins zur Förderung von Kunst und Kultur im ländlichen Raum liegt ein spezielles Konzept zugrunde. Gezeigt werden vier verschiedene Positionen von zwei Künstlerinnen und zwei Künstlern: Alfred Andrea, Isabell Kneidinger, Verena Mayrhofer und Reinhard Reisenzahn. Es geht den Kunstschaffenden darum, mit verschiedenen Medien wie etwa Video, Audioinstallation oder Performance die Vielfalt moderner künstlerischer Ausdrucksweisen vorzustellen.

Aktuell gibt es eine facettenreiche Papierskulptur von Isabell Kneidinger im Auslagenbereich zu bestaunen. Sie macht mit dieser großformatigen Arbeit die Natur nicht als Abbild spürbar, sondern als Konzentrat von Erfahrung. Es gilt der Künstlerin, den Zusammenhang aller Dinge darzustellen, um eine Weltanschauung zu vermitteln – in der Geschichte, Kunst und Natur. Das passiert in der großformatigen Papierarbeit in der Straßengalerie. Man könnte den Eindruck gewinnen, man steht einer Wiese mit einer großen Blüte gegenüber. Die Arbeit entfaltet zahlreiche Assoziationen.

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