Für Verkehrssicherheit: Jäger montierten Wildwarngeräte. An der L6258 wurden auf fünf Kilometern Warngeräte angebracht.

Erstellt am 04. Oktober 2017 (05:32)
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Um die Sicherheit von Mensch und Tier zu erhöhen, montierten die Jäger Behamberg Wildwarngeräte auf der L6258.
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Laut Jagdstatistik sterben jährlich fast 100.000 Wildtiere auf Österreichs Straßen. Auf Niederösterreich entfällt dabei etwa die Hälfte der erfassten Verluste. Wegen unzureichender Aufzeichnung ist die Dunkelziffer wahrscheinlich jedoch weit höher.

Kosten zu einem Drittel vom Land getragen

Hauptgründe für steigende Wildunfallzahlen sind die Zerstückelung von Lebensräumen durch den Neu- und Ausbau von Verkehrswegen, die Zunahme des Straßenverkehrs und hohe Fahrgeschwindigkeiten. Durch das Montieren von Wildwarngeräten wurde auf Teststrecken als Maßnahme dagegen ein durchschnittlicher Rückgang der Unfallzahlen zwischen 25 und 70 Prozent nachgewiesen.

Der Jagd Behamberg ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit für Tier und Mensch ein großes Anliegen, daher wurde die L6258 auf einer Länge von fünf Kilometern im gesamten Gemeindegebiet von Wachtberg bis Kürnberg mit Wildwarngeräten ausgestattet. Die Montage wurde von den Behamberger Jägern in Zusammenarbeit mit der Straßenmeisterei Haag durchgeführt.

Die Kosten dieses Projektes wurden zu zwei Drittel von der Jagdgenossenschaft Behamberg und zu einem Drittel vom Land NÖ getragen. Die Jagd Behamberg bedankt sich bei den diversen Unterstützern, die zur Ermöglichung dieser Investition beigetragen haben.